Welche Anlage – Festgeld oder Aktien?

Wer heute in Festgeld anlegt, hat meist eine kurze bis mittlere Laufzeit im Blick. Meist ab einem Monat bis zu mehreren Jahren geht das Festgeld, wobei die Anlagedauer von Bank zu Bank variieren kann. Manche bieten nur feste Laufzeiten in Monaten und Jahren an, manche bieten aber auch flexible Zeiträume an, so dass man das Festgeld bis zu einem festen Termin anlegen kann.

Falls das für die Anlage als Festgeld von Bedeutung ist, sollte man es beim Festgeld Zinsen vergleichen berücksichtigen und beispielsweise nur zwischen Banken vergleichen, die flexible Anlagedauern zulassen. Es gibt genügend Auswahl. Auch in diesem Bereich sind Angebote zu finden, die einem auf fixe Laufzeiten fixierten Angebot Paroli bieten können.

Wer Festgeld Zinsen vergleichen möchte, sollte das nicht nur bei einer Bank oder einem Portal tun. So bekommt man nicht alle Angebote in den Griff und übersieht möglicherweise gerade die, die für die anstehende Anlage als Festgeld die interessantesten sein können.

Die Aktienanlage erfolgt in der Regel auf unbestimmte Zeit. Wer das angelegte Kapital zu einem bestimmten Zeitpunkt zurück haben will, sollte sich sehr überlegen, ob er da in Aktien anlegt und das Risiko bei Aktien vernachlässigt. Aktien sind dafür eigentlich nicht geeignet. Der Kurs schwankt – nicht immer in die Richtung nach oben. Dann braucht man das Geld und muss mit Verlust verkaufen – die Anlage in Festgeld wäre hier eindeutig die bessere gewesen.

Dazu kommt noch, dass die Anlage in Aktien Transaktionskosten sowohl bei Ankauf als auch bei Verkauf entstehen lässt. Dadurch erhöht sich das Risiko bei Aktien. Man darf nicht nur keinen Kursverlust erleiden, man muss sogar einen Kursgewinn, nämlich in der Höhe der beiden Transaktionskosten, erzielen, um wie beim Festgeld das eingesetzte Kapital wieder zurück zu erhalten.

Auf mittlere oder längere Sicht, wenn das Kapital nicht unbedingt zu einem bestimmten Termin gebraucht wird, kann die Anlage in Aktien aber dem Festgeld überlegen sein. Das Risiko bei Aktien, das ja auch von der Auswahl der Papiere abhängt, kann dann vernachlässigt werden. Dazu muss man sich Werte suchen, die eine stabile Dividendenrendite erwarten lassen. So kann man sehr wohl gegenüber den heutigen Festgeldzinsen besser fahren.

Das Risiko bei Aktien kann also durch die Auswahl des Papiers durchaus begrenzt werden, wenn man auch damit keine Garantie auf Kursgewinne hat. Ähnliches gilt auch beim Festgeld. Wer bei einer exotischen Bank ohne Einlagensicherung anlegt, geht ein Risiko ein, das noch weit höher als das Risiko bei Aktien sein kann.

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