Was ist Forex Trading?

Was ist Forextrading und wie geht der Forexhandel?

Was ist Forextrading und wie geht der Forexhandel?

Unter Forex Trading versteht man den Handel mit Währungen an der so genannten „Foreign Exchange“ (kurz auch „FX Trading“ genannt). Bereits seit einigen Jahren stellt der Forexhandel eine Alternative zum klassischen Aktienhandel dar, der auch in Europa weite Verbreitung gefunden hat. Während früher nur Großbanken auf dem Währungsmarkt agierten, steigen nunmehr auch zunehmend Privatpersonen in den Devisenhandel ein. Dies ist vor allem dank fortschrittlicher Technologien und speziellen Forex Trading Plattformen möglich, die jedem Anleger den Zugriff auf den größten Finanzmarkt der Welt gewähren.

Doch noch immer ist der Forexhandel nicht so beliebt wie der Aktienhandel. Nur ein kleinerer Teil der Trader wagt es, neben klassischen Wertpapieren auch Währungspaare zu handeln. Doch woran liegt das? Vermutlich ist dies darin begründet, dass für den Devisenmarkt noch zu wenig Verständnis vorhanden ist und deshalb Hemmungen bestehen. Dabei kann die technische Chartanalyse beim Forexhandel genauso zum Einsatz kommen wie bei der Aktienanalyse auch.
Einige Anleger meinen zudem, dass der Forexhandel riskanter sei als der Aktienhandel. Dies ist jedoch nur bedingt der Fall. Das Handeln an der Forex ist nicht riskanter, wenn man bei Eröffnung eines Trades bereits einen Stop Loss Kurs eingibt. So wird man automatisch ausgestoppt, wenn der Kurs in die falsche Richtung läuft. Der Verlust wird dadurch begrenzt. Damit liegt das mögliche Gewinnpotential beim Forextrading doppelt bis drei Mal so hoch wie der denkbare Verlust.
Bei einigen Forex-Trading-Plattformen erhält man den gesetzten Stop Loss sogar garantiert ausgeführt und kann grundsätzlich so nicht mehr verlieren, als sich Geld auf dem Forex Trading Konto befindet. So ist man zumindest vor den Margin Calls sicher (dies ist der Aufruf zur Nachzahlung, wenn der Verlust die vorhandene Einlage auf dem Konto übersteigt und damit nicht mehr gedeckt ist).
Konkret heißt das also: Mit dem richtigen Money Management werden Verluste schon von Vorneherein mit einkalkuliert und begrenzt. Es liegt also in der Hand eines jeden Anlegers, wie risikoreich seine Trades sein werden und wie hoch der mögliche Gewinn oder Verlust ausfallen kann. Im Vergleich zu Aktien bestehen hier kaum Unterschiede, denn auch beim Aktienhandel kommt es auf die eigene Strategie an, wie viel gewonnen oder verloren werden kann.

Der Forexhandel überzeugt außerdem durch einen weiteren positiven Aspekt: Denn an der Forex ist es nicht möglich, dass der Kurs durch einen Broker beeinflusst werden kann, indem er große Käufe oder Verkäufe vornimmt. Das Marktvolumen ist an der Forex dafür einfach zu groß, zudem entfällt dieses Volumen zu einem Großteil auf die Hauptwährungen. Auf dem Aktienmarkt sind Kursbeeinflussungen viel eher möglich.

Forex Trading mit wenig Kapital

Der Forexmarkt gilt als der schnellste Finanzmarkt der Welt! Über 80 Prozent aller Währungstransaktionen wird innerhalb von sieben Tagen oder weniger durchgeführt, mehr als 40 Prozent enden sogar innerhalb von zwei Tagen. Technische Indikatoren bestimmen deshalb den Forex Trade und die jeweilige Haltedauer eines Trades wesentlich stärker als fundamentale Analysen. Fundamentale Daten wie die verhältnismäßigen Zinssätze oder die wirtschaftliche und politische Stabilität spielen trotz allem jedoch eine Rolle, da sie die Finanzmärkte generell beeinflussen.
Besonders für Day Trader oder Swingtrader ist das Forextrading wegen seiner Schnelllebigkeit eine interessante Alternative zum Aktienhandel. Forex-Trading-Plattformen erheben in der Regel keine Gebühren für das Trading. Einige Anbieter gewähren sogar die Möglichkeit, schon ab 25 oder 50 US-Dollar einen Trade zu eröffnen. Die Einstiegslatte ist somit niedrig gesetzt, um die ersten Erfahrungen an dem weltweit größten und schnellsten Markt zu sammeln.

Über 85 Prozent aller Trades entfallen auf die Hauptwährungen. Diese sind der US-Dollar, der Yen, der Euro, das britische Pfund, der Schweizer Franken und der kanadische sowie der australische Dollar. Einige Forex Broker bieten darüber hinaus auch den Handel mit exotischeren Währungen an. Über eine Billion Dollar wird täglich an der Forex umgesetzt. Davon kommen rund 95 Prozent vom spekulativen Handel.

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