USA: Noch 5 Tage bis zur Pleite?!

Keine Änderung in der US-Zinspolitik

Bildquelle: gerd Altmann/pixelio.de

Amerikas schwerer Gang ganz nah am finanziellen Schafott vorbei – oder doch darunter?

Wenn die monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen stets um dreistellige Milliardenbeträge übersteigen, kann das irgendwann, früher oder später nicht mehr gut gehen. Eher früher als später. Was jeder Hausfrau einleuchtet, die ihre schmale Haushaltskasse verwaltet, scheint Amerika erst kurz vor dem totalen „Aus“ überhaupt erst bewusst geworden zu sein. Oder noch immer nicht. Der Weg aufs Schafott ist bereits eingeschlagen, die murmelnden Gebete und Beschwörungen der neben dem wankenden Schuldner einher schreitenden, schwarz gekleideten Rating-Agenturen und Finanzexperten schon fast verklungen, während der Henker Weltwirtschaft bereits mit erhobenem Beil darauf wartet, Amerika einige wertvolle und kostbare Körperteile mit scharfer Klinge und garantiert viel Blutvergießen abzutrennen.

Schulden: Amerika muss zahlen

Tatsache ist, Amerika muss seine Schulden bezahlen. Dieser Meinung sind auch so gut wie alle führenden US-Banker, darunter auch der Chef der Goldmann-Sachs-Bank, Lloyd Blankfein. Andernfalls würde die Situation danach noch sehr viel blutiger, und der Delinquent wäre danach noch sehr viel weniger in der Lage, sich überhaupt noch zu erheben. Die Auswirkungen auf den Dollar, die Kreditzinsen aber auch auf die Aktien- und Anleihenmärkte wären so fatal, dass es Amerika danach schwerfallen würde, wirtschaftlich überhaupt wieder auf die Füße zu kommen – welche Folgen das für die gesamte Weltwirtschaft nach sich zieht, kann man sich unschwer vorstellen.

Ganz anders als die Todeskandidaten auf ihrem Weg zum Henker in den Zeiten finsterer Vergangenheit scheint die US-Politik die bereits aufgebaute Szenerie noch nicht wahrgenommen zu haben. Da wird geschachert, was das Zeug hält, politisiert, intrigiert und verhandelt, als wenn man immer noch auf der grünen Wiese sitzen würde, und nicht schon längst die unregelmäßig gepflasterten Steine zum Hinrichtungshof unter den Füssen hätte. Während man Schritt für Schritt dem Henkerbeil entgegengeht, bricht auch die Parteilinie auseinander – zwei Lager stehen sich gegenüber innerhalb der republikanischen Partei, eines davon hat eine nur denkbar knappe Mehrheit, die aber nicht ausreichen wird, um die Parteilinie gegen den Willen des anderen Lagers durchzudrücken. Und die ganze Welt sieht zu, und hält den Atem an – und wartet auf das Heruntersausen des Henkerbeils.

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