US-Wahlstimmungstest: Auswirkungen auf den Devisenmarkt?

Thank you to everyone who knocked on doors, made calls, and got out to vote!” Doch was nicht ist, sollte auch nicht sein. Denn der smarteste US-Präsident kann nicht über eine instabile Wirtschaft und eine hohe Arbeitslosenquote hinweg täuschen. Außer Frage bleibt jedoch, ob das Vorhaben überhaupt innerhalb einer Amtsperiode möglich ist. Nun aber sollen es die Republikaner es wieder richten und folglich haben Sie nach dem nationalen Stimmungstest die Mehrheit Repräsentantenhaus erhalten. Noch ist nicht alles verloren, denn es bleibt Zeit bis zum vermeintlichen Amtswechsel. Ob das vorsichtige Antasten des Stimmungstest auf dem Devisenmarkt ohne Folgen blieb ist aufgrund der gewichtigen Entscheidung seitens der Fed am heutigen Tag noch nicht bekannt.

Athletisch, smart und so ganz Gentlemanlike präsentiert sich der US-Präsident in der Öffentlichkeit. Liebende Vater und ebenso liebende Ehemann, dazu noch Afroamerikaner -was ja als erster farbiger Präsident noch 2009 hochgejubelt wurde. Und so könnte wohl kein besseres Abziehbild eines Präsidenten geben. Wäre er nicht so revolutionär und so unkonventionell. Krankenversicherung für alle, wer braucht das schon und überhaupt warum gegen den Klimawandel handeln. Feinde hat Barack Obama genügend und böse Zungen können oft sehr widerspenstig sein.

Sein fester Glaube an das – ja man könnte es durchaus so ausdrücken – Gute, bleibt unerschütterlich bestehen und auch die Niederlage in der Wahlnacht von Dienstag auf Mittwoch rührt darin nichts. Nun heißt es aber der Wirklichkeit ins Auge zu blicken, die derzeit nach mehr Republikaner im Senat ausschaut. Also Hemdärmel hochkrempeln und anpacken ist die auch in dieser Situation des US-Präsidenten und das bedeutet für ihn eben eine engere Zusammenarbeit mit den Republikanern.

Wahlnacht Auswirkungen auf den Devisenmarkt?

Darauf gibt es keine eindeutige Antwort, vielmehr ein kritisches Abwägen. Denn ganz klar hat das Wahldebakel des US-Präsidenten, aber Anleger knabbern am heutigen Tag wohl aus einem anderen Grund leicht nervös auf den Fingernägeln. Denn es ist der Tag an dem sich die FED in ihre Sitzungsräume begibt und darüber entscheidet, in welcher Höhe Staatsanleihen gekauft werden, um die Arbeitslosenzahlen nach unten zu drücken und eine stabile Wirtschaft zu erreichen. Aber das geschieht nicht ohne skeptischen Blick. Denn alleine die letzte Woche in der die FED die Entscheidung bekannt gab, sorgte für reichlich Turbolenzen an der US-Börse.

Denn es hängt eine Frage brodeln in der Luft: Was bringt mehr Liquidität, wenn ihr nicht entsprechend mehr Dienstleistung oder Güter gegenüber steht? Nicht viel, außer ein Wertverlust als Tauschmittel und bereits jetzt ist der Dollar seit August gegenüber dem Euro um 9 Prozent gesunken. Aber das könnte erst der bitter schmeckende Anfang des US-Dollar Zerfalls sein.

Ob der US-Stimmungstest Auswirkungen auf das Geschehen an der Börse hat, kann bisher noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aber sicherlich auf den US-Präsidenten, der wohl nun um seine Machtposition bangen muss.

Bildquelle: Tim Rheinart/pixelio

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