Standard & Poor’s schaut besorgt auf Deutschland

S&P schaut besorgt auf Deutschland

Fast könnte man den Anschein gewinnen, dass sich die großen Ratingagenturen zusammengeschlossen haben, um einen Rundum-Schlag zu planen. Dass sie Italien abmahnen, Portugals Bonität heruntersetzen und sich die Lage in den USA kritisch anschauen, ist irgendwie nachvollziehbar. Nun aber hat die Ratingagentur Standard & Poor’s auch einen Blick auf Deutschland geworfen. Denn S&P befürchtet, dass sich Deutschland mit der Rettung des Euros übernehmen könnte.

Deutschland als Retter der Euro-Zone – nur zu welchem Preis?

Hintergrund sind die derzeitigen Diskussionen über eine Aufstockung Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und eine Erweiterung des EU-Rettungsschirms, wofür Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenwärtig stark innerparteilich wirbt, um die Abstimmung für die Erweiterung des Euro-Rettungspakets vor dem Bundestag durchzudrücken.

Doch gerade noch mehr finanzielle Belastungen könnten Deutschland stark überlastet, so fürchtet S&P. Das gelte jedoch nicht nur allein für Deutschland, sondern auch für alle anderen EU-Länder auf denen die Rettung obliegt.

Deutschlands Bonität könnte unter der EU-Rettung leiden

Noch allerdings gilt Deutschland als starke, europäische Nation, das zu den wenigen EU-Staaten gehört, die (noch) mit einer Bonitätsbestnote von AAA glänzen kann. Aber der Putz bröckelt inzwischen. Das zeigt auch der Geschäftsklimaindex für September. Zwar schätzen die meisten, der 7.000 Befragten Manager die Wirtschaftslage in Deutschland gegenwärtig als noch „recht gut“ ein, aber stellen sich bereits jetzt schon darauf ein, dass es mit der deutschen Wirtschaft weiter nach unten geht. Begünstigen könnte das durchaus auch die Rettung der Euro-Zone – denn manchmal sind die Lasten auch für ein Zugpferd einfach zu schwer.

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