Standard & Poor’s droht den USA mit dem großen D

Keine Änderung in der US-Zinspolitik

S&P droht der USA mit drastischer Herabustufung

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat genug von Diskussionen über die US-Schuldenkrise und macht nun Nägeln mit Köpfen. Wenn die USA bis zum 04. August nicht seine Zinsen von 30 Milliarden USD zahlen kann, bekommt die USA von Standard & Poor’s ein großes D, welches für Zahlungsunfähigkeit steht. Doch so drohend nun die Ankündigung über der amerikanischen Regierung schwebt – zu einer Zahlungsfähigkeit wird es nach aller Voraussicht aus mehreren Gründen nicht kommen.

Zahlungsunfähigkeit der USA trotz Milliarden Schulden eher unwahrscheinlich

Es sind 14,3 Milliarden USD Schulden, die schwer auf den Schultern der US-Regierung liegen. Faktisch ist damit bereits seit Mai die Schuldenobergrenze erreicht. Einigen sich die Opposition und die Regierung nicht auf eine Erhöhung der Obergrenze, ist die USA pleite.

Seit Monaten diskutieren beide Seiten bereits über das Thema – bisher ohne sichtliche Fortschritte. Nicht zuletzt weil sich die Opposition im Augenblick einer Erhöhung der Schuldengrenze widersetzt und würde erst zustimmen, wenn die Maßnahme mit drastischen Ausgabenkürzungen verbunden ist. Noch können die Politiker diskutieren, denn noch können Zahlungen mit Sondermaßnahmen beglichen werden. Doch spätestens am 02. August ist nach Regierungsangeben damit Schluss. Wenn bis dahin kein Kompromiss gefunden wird, dann greift Standard & Poor’s zu drastischen Mitteln und stuft die Bonität der USA ohne weitere Ankündigung auf D herunter. Allerdings glaubt selbst S&P Geschäftsführer John Champers nicht daran, dass den USA die Zahlungsunfähigkeit droht. Alleine die Geschichte zeigt, dass so etwas eher unwahrscheinlich bleiben wird. Denn in den letzten 50 Jahren kamen die Diskussionen über die Zahlungsunfähigkeit und die Erhöhung der Schuldenobergrenze mehr als 70 Mal vor und am Ende einigten sich die Politiker dann doch in letzter Minute. Fraglich bleibt, ob eine ständige Erhöhung der Schuldenobergrenze wirklich die sinnvollste Lösung ist. Denn Schulden werden dadurch bekanntermaßen nicht weniger.

Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de

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