Die Tricks der Trader: 7 Expertentipps die jeder umsetzen kann

Während sich Investoren auf langfristige Ziele fokussieren, Fundamentalwerte wie z. B. Bilanzkennzahlen für Investitionsentscheidungen heranziehen, nur auf „Long“ setzen und Charts nur am Rande hinzuziehen, arbeiten Trader auf kurz- und mittelfristige Ziele hin, interessieren sich für und arbeiten vor allem mit Charts und Indikatoren.

Ob nun Investieren oder Trading – der passende Zeitpunkt ist ausschlaggebend. Vor allem beim Trading: Hit and Run nennt Erfolgstrader Jeff Cooper seine Strategie – und nimmt damit ebenfalls Bezug auf den perfekten Zeitpunkt. Doch Trader sollten nicht nur wissen, wann die passende Stunde gekommen ist, um ein- und auszusteigen.

Wesentlich für Trader ist auch, die Positionen aktiv zu managen, ihre Emotionen zu reflektieren, sich in Geduld zu üben, die Gebühren im Auge zu behalten und die technische Infrastruktur Schritt für Schritt aufzustocken. Ein Überblick zu den wichtigsten Trading-Lehren der Profis, die selbst mit der Finanzkrise noch Geld verdienten.

Tipps von echten Tradern

7 Tipps: Die erfolgreichsten Trading Tipps von Experten

Wir haben uns sieben bekannte Experten rausgesucht, welche in den vergangen Jahren sehr gute und vor allem erfolgreiche Trading-Erfahrungen aufweisen. Jeder Trader sollte hier den ein oder anderen Tipps finden!

Linda Brandford Raschke: Zum besseren Zeitpunkt einsteigen & zum besseren Zeitpunkt aussteigen als andere

Ob Aktien oder andere Indizes – Traden, vor allem Daytrading, besteht zum Großteil aus Warten. Aus Warten auf den passenden Zeitpunkt für den Einstieg. Wer diesen erkennt, hat schon halb gewonnen. Die Frage, wie man diesen erkennt, ist grundlegend für das Trading – und wird von diversen Spezialisten unterschiedlich beantwortet. Einige setzen auf Minimalismus, wie z. B. Börsenhändlerin Linda Branford Raschke. Sie meint: „Trading ist die Schule des Minimalismus“. Dementsprechend einfach hält sie ihre Strategien, die klingende Namen tragen wie die „Strategie des heiligen Grals“.

Linda Branford Raschke vergleicht das Trading mit dem Tennisspielen und rät Tradern dazu, sich zu fokussieren und Fehler zu minimieren:

„The person woh is going to win the match is going to be the person who makes the least amount of mistakes. And that’s what a lot of trading comes donw to – simply not making mistakes. Everbody make some mistakes, but yo need to minimize your mistakes.“

Mark Kock: Nicht blind auf technische Indikatoren verlassen

Trader sollten nicht blind auf die über 8000 Indikatoren und Charts vertrauen; sie sind nur eine Ableitung aus anderen Faktoren, wie z. B. Eröffnungs- und Schlusskurs oder Volatilität. Trader Mark Kock empfiehlt folgende Strategie:

  1. „Commitments of Traders“-Reporte der U.S. Commodity Futures Trading Commission nutzen, um sich einen Überblick über die grundsätzliche Verfassung des Marktes zu verschaffen;
  2. Intermarkt-Analyse durchführen, um zu erkennen, ob der Markt günstig oder zu teuer ist;
  3. technische Analyse mit einigen wenigen Indikatoren, um Trendwenden zu identifizieren.

Warren Buffet: Geduldig sein

Die Signale zeigen keinen Aufwärtstrend an? Dann sollten Trader Geduld haben und sich anderen Dingen widmen. Dem Sommer und der Freizeit beispielsweise. Wer seine Hände in die Hosentaschen steckt, der gewinnt kein Geld – verliert jedoch auch keines. Geduld gehört für Trader zu den wesentlichsten Eigenschaften.

Das weiß auch das „Orakel von Omaha“ – Warren Buffet. Nicht umsonst lautet eine seiner goldenen Börsenregeln: „Eine Aktie, die man nicht zehn Jahre zu halten bereit ist, darf man keine zehn Minuten besitzen“. In etwas abgeschwächter Form gilt das nicht nur für das Investieren, sondern auch für das Traden.

Norman Welz: Emotionen reflektieren

Sie lieben das Zocken? Ok. Aber hinterfragen Sie Ihre Motivation für das Traden und die Emotionen, die hochkochen, wenn sie auf Charts setzen. Das Unterbewusstsein bestimmt unser Handeln – das gilt auch für das Traden. Erst wer sein Unterbewusstsein kennt, kann es kontrollieren.
Wer mehr über die mentalen Fallstricke des Tradens wissen möchte, kann den wissenschaftlichen Aufsatz „From Efficient Markets Theory to Behavioral Finance“ von US-Ökonom und Yale-Wirtschaftsprofessor Robert James Shiller lesen.

Mike Kock: Wissen ansammeln, Fehler machen, aus Fehlern lernen

Tradeprofi Mike Kock nennt die zwei Gründe für das Scheitern von Tradern: Die mentale Verfassung und mangelndes Fachwissen. Ein Wochenendseminar genügt nicht, um an der Börse zu bestehen. Deshalb der Rat von Mike Kock: Wissen ansammeln und Fachliteratur lesen, Fehler machen und aus diesen Fehlern lernen. Kock vergleicht das Traden mit dem Klavierspielen: Ein Profi-Pianist übt bis zu seinem 20ten Lebensjahr 10.000 Stunden. Erst dann ist er ein wahrer Meister.

Thomas Vittner: Auf Gebühren achten und in technische Infrastruktur investieren

Gebühren sind für Trader ein wichtiger Kostenposten. Werden zu hohe Gebühren bezahlt, fressen diese den Gewinn rasch auf. Auch eine technische Infrastruktur auf der Höhe der Zeit ist wichtig, um erfolgreich zu sein. Wer nur ab und zu Aktien und Fonds kauft, kann darauf verzichten. Wer hingegen Systemtrader ist, benötigt einen leistungsstarken PC mit großem Arbeitsspeicher und guter Internetverbindung. Trader Thomas Vittner rät von W-Lan und Funk-Maus ab und setzt außerdem auf eine zweite Internetverbindung.

Linda Branford Raschke: Hobbys haben

Disziplin ist wesentlich, um als Trader erfolgreich zu sein. Linda Branford Raschke rät Tradern jedoch dazu, sich einige Stunden pro Woche einem Hobby zu widmen, um den Kopf freizubekommen: „You need to have some type of sport or discipline outside oft he markets that you can try to improve on, so you can get your mind off the markets“. Balance sei wichtig, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Bildquelle

Wil Stewart von stocksnap.io unter der CC0 Lizenz.

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