Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte + Stream + Trailer

Der neue Dokumentarfilm à la Michael Moore befasst sich mit dem kapitalistischen Wirtschaftssystem in den USA.
Die weltweite Finanzkrise und die politisch-ökonomische Entwicklung seit den sechziger Jahren führten zu einer immer weiter auseinanderdriftenden Gesellschaft.
Ganz in seinem gewohnten Stil ist der Film Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte eine Aneinanderreihung von Interviews, Reportagen und polemischen Satiren.

Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte Stream

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Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte Trailer

Transparente Rezension zum Film "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte"

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Wie im alten Rom

Wie im alten Rom werden auch die USA von einer kleinen Elite mit Geld und Macht beherrscht. Der Vergleich ist erschreckend real: Das Volk wird mit sinnlosen Spielen und Unterhaltungen abgestumpft und ruhig gehalten. Zudem lenken Kriege zusätzlich von innenpolitischen Problemen ab. Die Macht bedient sich immer noch der gleichen Methoden.
Wann werden »Sklavenaufstände« in den USA – wie seinerzeit im alten Rom – die Macht an sich reißen?

[„Dead Peasants″Insurances]

Michael Moore versucht anhand von Beispielen die realen Auswirkungen der Finanzkrise auf einzelne Menschen in den USA aufzuzeigen. Einzelschicksale zeigen wie ein Mosaik die gesellschaftlichen Probleme und die damit verbundene ganz persönliche Betroffenheit auf.

Von »normalen«, von uns erwarteten Schicksalen, der Menschen die durch den Kapitalismus und der Finanzkrise ihr Zuhause aufgeben müssen oder sich mit »Hungerlöhnen« zufrieden geben müssen.
Bis hin zu Unternehmen, die heimlich Lebensversicherungen auf ihre Angestellten abgeschlossen haben und von deren Selbstmord profitieren.

Die »toten Bauern«, so wie die toten Arbeitnehmer in Michaels Moores Film genannt werden, sind tot mehr wert als lebendig. Eine wirklich grausame Feststellung und Tatsache. »Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte« zeigt gerade durch diese Beispiele die ganze Brutalität des Kapitalismus auf.

Dann noch der Kapitalismus an der Börse. Hier kommt niemand zu Reichtum, der nicht schon über ausreichendes Kapital verfügt.
Und zu guter Letzt, all die gutgläubigen Kreditnehmer, die mit dem Kleingedruckten in ihren Kreditverträgen gnadenlos überfordert sind.

Ein Szenario der Grausamkeit, dem allerdings durch polemische Aktionen Michael Moores, wie der »Geldabholaktion« vor den Banken die Schärfe genommen wird.

Sind Demokratie und Kapitalismus nur die zwei Seiten einer Medaille?

Besonders in seiner Kritik stehen die Präsidenten Ronald Reagan und George W. Bush. Jeder hat mit seiner menschenfeindlichen Politik zu der großen Finanzkrise in den USA beigetragen.

Zum einen das Prinzip der Gewinnsteigerung durch Stellenabbau bei Ronald Reagan, zum anderen das während der Amtszeit von George W. Bush verabschiedete und in Zusammenarbeit mit führenden Banken erarbeitete Finanzpaket, das schlussendlich den finanziellen Kollaps auslöste.

Franklin D. Roosevelt hat viel für die Entwicklung z. B. Deutschlands oder auch Japans nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen. Notwendige Reformen des Sozialsystems im eigenen Land bleiben aber auf der Strecke.

Happy End: Barack Obama

Auch der Film »Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte« von Michael Moore endet natürlich mit einem Happy End nach Hollywood – Manier: Barack Obama erlöst sein Land und bringt die große Wende, indem er sich mit streikenden Arbeitern verbündet.

„Begierde, Leidenschaft, Romantik und 14.000 Arbeitsplätze, die jeden Tag gestrichen werden. Es ist eine verbotene Liebe, eine Liebe, deren Namen man nicht auszusprechen wagt. Zum Teufel, raus damit: Kapitalismus.“

Dieser Film bietet alles, was einen guten Film ausmacht: Leidenschaft und Romantik geht eine Verbindung ein mit der brutalen Tatsache, dass jeden Tag tausende Abreiteplätze vernichtet werden und den Menschen jegliche Existenzgrundlage entzogen wird.
Der Verursacher ist von Michael Moore klar benannt: Kapitalismus.

Dieser Film reißt viele Facetten der Finanzkrise an, lässt aber andererseits auch viele Fragen offen.
Gesellschaftliche Fragen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Religion, Philosophie und Geschichte und deren Zusammenhänge werden kurz benannt, aber nicht ausführlich geklärt. Der Film regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und macht Lust, diese Informationen zu vertiefen. Es bleiben aber auch wichtige Fragen offen.
Wie kommt es, dass so viele Menschen, die Risiken der allzu leicht vergebenen Kredite nicht gesehen haben?

Subtil und witzig versucht Michael Moore in seinem Film sich mit dem Thema »Finanzkrise« auseinander zusetzten. Er kann viele Facetten der Auswirkungen des Kapitalismus in den USA auf diese Krise nur anreißen, weil sonst der Rahmen eines Films gesprengt werden würde.

Aber er hat auf jeden Fall sein Ziel erreicht: Amerika bewahrt sich seine Hoffnung und zeigt damit wieder, dass letztendlich sein Glaube an die Demokratie angeschlagen ist, aber unverwuestlich aus der grossen nationalen Krise fortbesteht.

Quelle

Unsere Bewertung zum Film Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte
  • Bewertung

Kurzfassung zum Film: Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Fazit: Der Film zeigt durch sein vielschichtiges Mosaik die krassen Gegensaetze im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten auf. Zur gleichen Zeit aber zeigt es seine unzerstoerbare Hoffnung und Kraft.
Die Handlung des Einzelnen, der [mit klugen Parolen und inovativen Taten den unerschuetterlichen Glauben an das Gute in Amaerika aufrecht erhaelt.

4.0

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