FOREX: Trade-Volumen nimmt ständig zu

Das Trading Volumen im Forex Exchange Market steigt rasant

Das Trade-Volumen im auf dem Forex-Markt befindet sich in einem stetigen Wachstum – und das auch noch ganz schön rasant: Im Oktober letzten Jahres, berichtet die Bloomberg Businessweek, betrug das durchschnittliche Trade-Volumen in Großbritannien unglaubliche 1,8 Billionen Dollar pro Tag, 8% mehr als im April desselben Jahres und um satte 24% mehr als ein Jahr zuvor. Auch in Australien gab es zur selben Zeit einen mächtigen Zuwachs des Tradingvolumens auf 196 Mrd. Dollar pro Tag, ebenfalls deutlich mehr als noch im April desselben Jahres. Selbst Nordamerika blieb dabei hinter dem Spitzenreiter Großbritannien deutlich zurück – „nur“ 772 Mrd. Dollar wurden hier an Volumen pro Tag umgesetzt. In beiden Ländern war allerdings mit deutlichem Abstand das Euro-Dollar-Paar die am meisten getradete Kombination. Der Antrieb war dabei, sind sich Analysten durchwegs einig, die verbreitete Ansicht, dass die US-Notenbank den Dollar noch weiter abwerten würde, und zwar in der Hauptsache gegenüber dem Euro.

Der Boom war allerdings bei Weitem nicht nur in den englischsprachigen Ländern anzutreffen – selbst in Singapur betrug im Oktober das Trade-Volumen im Forex-Bereich 238 Mrd. US-Dollar, wie das Singapore Foreign Exchange Market Committee eben bekannt gab, ebenfalls eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, immerhin auch um 3,2%.

Im Gegensatz zu anderen Ländern wird der durchschnittliche Tageswert des „Turnover“ in England und Nordamerika regelmäßig zweimal jährlich gemessen – dadurch ist der Entwicklungsverlauf des Marktvolumens auch gut dokumentiert, und die rasante Expansion des Forex-Marktes deutlich erkennbar. Nach einem Einbruch während der Wirtschaftskrise ist der Markt jetzt wieder deutlich auf Expansionskurs – Experten rechnen damit, dass das derzeitige insgesamte Tagesvolumen des gesamten Marktes von durchschnittlich 4 Billionen US-Dollar noch signifikant weiter steigen wird. Von vielen wird das als ein Zeichen des Wiederauflebens der Wirtschaft gedeutet – „global cross-border investments“ sind nach Meinung der meisten Experten dabei der größte Wachstumsbereich.

Eine Rolle spielt natürlich auch die hohe Volatilität des Marktes – selbst in Krisenzeiten, wie während der Wirtschaftskrise der westlichen Industrienationen, kommt es durch die hohe Volatilität des Marktes immer auch zu kurzfristigen hohen Volumina – auch seit Oktober ist eine durchwegs hohe Unbeständigkeit des Marktes gegeben, durch den 600-Milliarden-Plan der US-Notenbank, und die vor sich hin simmernde Schuldenkrise im Euro-Land. Das lockt Anleger natürlich, hoch zu traden, wegen der Chance, auch hohe Profite einzufahren. Sobald sich die Volatilität aber wieder etwas legt – wie das auch schon leicht im Jänner der Fall war – vermuten Experten, darunter auch Jeff Feig von Citigroup, werden Volumina voraussichtlich stagnieren, oder sogar zurück gehen.

Nach einer Studie der UBS AG, die Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, soll sich der Forex Markt innerhalb der nächsten zehn Jahre dennoch mehr als verdoppeln – mit einem erwarteten Trade-Volumen von mehr als 10 Billionen US-Dollar pro Tag. „Mehr Trader, die mehr Geld investieren“, lautet die recht lapidare Kurzzusammenfassung der Studie – allerdings spielen natürlich auch noch einige andere Dinge eine Rolle, die auch teilweise als Motor für Trade-Volumina gelten. So wie beispielsweise die Forwards und die Options, die vermehrt von Unternehmen getradet werden. Forwards sind abgegebene Verpflichtungen, eine Währung zu einem bestimmten Preis an einem bestimmten Datum in der Zukunft zu handeln, Optionen bieten diese Möglichkeit – allerdings ohne die Verpflichtung, tatsächlich kaufen oder verkaufen zu müssen. Beide sind so genannte „Hedges“, eine Methode also, um Verluste zu begrenzen, und werden in großem Stil von Unternehmen eingesetzt, und im letzten Jahr noch vermehrt – auch das lässt natürlich die Trade-Volumina steigen. Kurz gesagt also: Der Markt brummt!

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