Forex Broker Vergleich 2017

Den pauschal besten Forex Broker gibt es leider nicht, da viele Beurteilungskriterien abhängig sind von den individuellen Anforderungen der Trader. Ein Broker-Vergleich erleichtert jedoch die Entscheidung für den Online Broker, der die individuellen Bedürfnisse des Traders am besten abdeckt. Der Forex Broker Vergleich 2017 stellt Stärken und Schwächen der Anbieter heraus und geben Empfehlungen darüber ab, welche Anbieter aufgrund ihres Preis-Leistungsverhältnisses eine Chance verdient haben. Decken sich die Empfehlungen der Finanzexperten mit den Erfahrungsberichten der Kunden, sind die Handelskonditionen annehmbar, läuft im Demokonto alles glatt und verfügt der Anbieter zudem über einen ausgezeichneten Kundenservice, fällt die endgültige Entscheidung für einen Broker und Sie eröffnen ein Live-Konto. Bester Forex Broker, nur bei uns auf TradingOne.de:

Top Forex Broker – Empfehlungen der Redaktion:

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Stand: 2017-05-07 12:55:27

Die Mindesteinzahlung, welche auch min. Depotgröße genannt wird, ist der Sollbetrag, welcher bei der Einrichtung eines Depotkonto bei einem Forex Broker zu leisten ist. Der geringste einzuzahlende Betrag schwankt von Broker zu Broker und kann zwischen 10 bis 50.000 $ liegen. Zusätzlich ist zu beachten, dass bei einigen Brokern ein Mindest- und Maximalbetrag bei einer Überweisung per Kreditkarte oder Bank zu leisten ist. US-Dollar oder auch Euro Einzahlungen auf das Forex Konto sind optional meist möglich.

Ein Leverage ist ein Darlehen, das Sie von Ihrem Broker (Dealer) erhalten. Dank des Multiplikators können Sie mit einem geringen Startkapital und dem Leverage höhere Transaktionen mit Devisen durchführen. Beispiel: Bei einem Trader-Einsatz in Höhe von 100 $ mit einem 1:400 Leverage können Sie mit 40.000 US-Dollar Volumen mit anderen Währungen handeln.

Die min. Margin ist eine zu leistende Geldeinzahlung in das FX Konto, welche als Sicherheit für mögliche und zukünftige Verluste gegenüber dem FX Broker dient. Dem jeweiligen Broker muss ein bestimmter Betrag auf dem Traderkonto als Sicherheit vorliegen. Am oberen Beispiel betrachtet, bei einer Handelspositionsgröße von 40.000 US-Dollar, Einsatz 100 US-Dollar und einem Hebel von 1:400, wird die min. Margin von 0,25 erreicht.

Der Spread ist auch als Bid/ Ask Spread oder Market Spread bekannt. Der Spread-Wert ist die Preisdifferenz eines Brokers und wird mit dem am häufigsten gehandelteen Währungspaar EUR/USD ausgegeben. Gekennzeichnet wird der Spread mit so genannten Pips (auch als Points bekannt). Ein Pip ist die möglichst geringste Schrittweite im Dezimalbereich der Zahl des letzten Kurswertes.

Je nach Broker variiert die optionale reale Anzahl an handelnden Währungspaaren. Einige Broker bieten eine hohe Anzahl an Währungspaare zum Handeln an. Die oben genannten Währungspaare beinhalten keine Rohstoffe wie z.B. Rohöl, Gold und Silber. Diese werden in einer extra Spalte ausgewiesen.

Die meisten FX Broker bieten auch Rohstoffe als Trading-Option ihren Tradern an. Am meisten werden die Rohstoffe Öl, Gold oder Silber am Forex Markt gehandelt.

Gibt Auskunft, ob der Forexbroker ein kostenloses Demokonto zum Erlernen des Forex Trading anbietet. Einige Demokonten sind zeitlich befristet und laufen meist nach Ende der Frist aus.

Die minimale Lot-Größe gibt das Verhältnis zwischen der Untergrenze einer Auftragsmenge, Handelsgröße und Leverage eines Trades an. Fortführend am oberen Beispiel gesehen, muss der jeweilige Trader bei einem Hebel von 1:400 und einer minimalen Handelspositionsgröße von 10.000 bei einer Transaktion, mindestens 25 Einheiten der ursprünglichen Währung einsetzen.

Software & Handelsplattformen
Hier wird angegeben welche Optionen der Forex Broker dem Trader zum Handeln zur Verfügung stellt. Spezielle Trading-Software als Download (für Windows, MAC oder Linux) oder Webbrowser basierende Applikation.

Erfahrungen von anderen Tradern
Setzen Sie auf Meinungen von anderen Tradern und dessen Erfahrungen mit Brokern. Helfen auch Sie anderen! Berichten Sie Ihre negativen oder positiven Erfahrungen einfach auf der jeweiligen Broker-Unterseite, andere Leser werden es Ihnen danken.

Auf TradingOne.de finden Sie:

Ein Brokervergleich läuft in der Praxis ähnlich ab, wie ein Produktvergleich. Die Finanzexperten prüfen die besten Broker am Markt auf Herz und Nieren und geben Empfehlungen für die Testsieger ab. Sie gehen auf jedes wichtige Thema ein und berücksichtigen dabei, dass es nicht nur Profis und erfahrene Trader, sondern auch Anfänger gibt, die sie an die Hand nehmen müssen. Genau diesen Service bietet Ihnen TradingOne. Die Finanzexperten unserer Redaktion verfolgen täglich die News und Trends des weltweiten Finanzmarktes, um ihr Wissen mit Ihnen zu teilen und Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Devisen-Trader zu begleiten. Wichtig ist jedoch nicht nur das Gegenüberstellen von Brokern und Handelskonditionen, sondern auch Erfahrungen aus dem täglichen Leben, die nicht ausschließlich von Experten, sondern auch von den Kunden bereitgestellt werden. Um dieses lebensnahe Praxiswissen abzubilden, haben die Besucher unseres Vergleichsportals die Möglichkeit, über ihre Erfahrungen mit diversen Brokern zu berichten und Bewertungen abzugeben. Kundenrezensionen schaffen Vertrauen, denn das beste Preis-Leistungsverhältnis hilft wenig, wenn der Broker seine Versprechungen in der Praxis nicht einhält.

Handeln Sie auf dem größten Finanzmarkt der Welt

Grundlage für den Devisenhandel sind immer Währungspaare. Trader handeln zwei Währungen im Rahmen eines Währungspaares auf dem Devisenmarkt. Eine Währung wird gegen eine Gegenwährung getauscht. Gehandelt wird auf der Handelsplattform Forex, die zu den größten und wichtigsten Handelsplätzen der Welt gehört. Diese Plattform ist keine zentrale Börse, sondern ein elektronisches Netz von Zentralbanken, Banken, Behörden, Unternehmen, Regierungen und Privatpersonen in ihrer Eigenschaft als Anleger. Onlinebroker gewähren den Marktteilnehmern Zugang zu diesem globalen Handelsplatz, indem sie ihre Handelsplattform und Dienstleistungen zur Verfügung stellen.

Ihre Vorteile beim Forex Handel:

  • Durch Online-Plattformen haben alle Anleger, egal ob institutionelle Anleger oder Privatpersonen, Zugang zum Devisenmarkt.
  • Der Einstieg in das Online-Trading wird durch ein Demokonto, das möglichst zeitlich unbegrenzt sein sollte, erleichtert.
  • Jeder Anleger kann rund um die Uhr Devisen handeln und dabei eigene Strategien entwickeln und diese stetig verfeinern.
  • Auch Neueinsteiger können dank der Hebelprodukte mit geringem Kapitaleinsatz am Währungshandel teilnehmen.

Alles auf einen Blick!

Warum ein Online Forex Broker Vergleich 2017?

Forex Broker Vergleich: Mit uns finden Sie Ihren idealen Broker

Wer sich dafür entschieden hat, sein Geld in den Devisenhandel zu investieren, benötigt ein Handelskonto bei einem Online Broker. Ein Vergleich der besten Online Forex Broker ist wichtig, weil er den Marktteilnehmern einen objektiven Überblick über das Marktgeschehen, die besten Broker und das jeweilige Preis-Leistungsverhältnis gibt. Die wichtigsten Konditionen im Kurz-Check: Preis, Leistungen, Trading-Software, Regulierung, Konditionen (günstige Spreads, Hebel, Pips), Angebot an handelbaren Wertpapieren und Finanzderivaten, Marktgeschehen, Mindesteinzahlung, Bonus, alles rund um Devisen und Trades, Weiterbildung sowie Kundenservice. So agieren Broker-Vergleiche als wichtiger Faktor für die Marktbelebung. Sie dienen sozusagen als Regulierungs- und Aufsichtsinstanz, denn nur Broker, die sich bewusst sind, dass sie regelmäßig von den Experten unter die Lupe genommen werden, sehen sich veranlasst, ihre Leistungen konsequent zu verbessern und mit Innovationen zu punkten, die sie von ihren Mitbewerbern unterschieden. Auch in dieser Hinsicht bewahrheitet sich ein Sprichwort: „Ein Trader ist immer nur so gut wie sein Broker“. Finden Sie den Top Broker der am besten zu Ihren Trading-Erfahrungen passt!

Was bringt unser Forex-Broker-Vergleich?

  • Informationen zu verschiedenen Anbietern durch aktuelle Vergleiche und Tests
  • individuelle Tipps und Ratgeber für alle Zielgruppen
  • leichter Wechsel des Anbieters
  • unabhängige, kritische Expertenmeinungen und Kundenrezensionen
  • Hinweis auf Jubiläumsaktionen und Bonus-Pakete

Die wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Forex-Handel im Überblick

  • kontinuierliche Beobachtung des Forex-Marktes
  • Markt- und Zielgruppenüberblick
  • Volatilität des gehandelten Devisenpaares
  • Risikobewusstsein
  • zeitintensive Lernphase
  • Test über Demokonto
  • Analyse von Kursen und Marktgeschehen

„Ohne Fleiß kein Preis“, dieses Sprichwort könnte besser nicht auf den Forex-Handel passen. Devisen unterliegen einem volatilen Markt, das heißt, die Devisenkurse befinden sich ständig in Bewegung, entweder nach oben oder nach unten. Die Volatilität der gehandelten Währungspaare, die Margin und Spreads, der Hebel und nicht zuletzt ausführliche Test- und Lernphasen mit einem Demokonto und die Aneignung von Forex-Fachwissen sind unerlässlich für eine erfolgreiche Trader-Karriere. Dabei weisen wir darauf hin, dass der Forex-Handel risikobehaftete Finanzderivate bereitstellt. Wer das involvierte Risiko unterschätzt, erleidet schnell einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals und gerät schlimmstenfalls in die Nachschusspflicht.

Dealing-Desk-Broker und Non-Dealing-Desk-Broker

Dealing-Desk-Broker sind auch unter der Bezeichnung Markt Maker bekannt. Entscheidet sich ein Trader für einen Dealing-Desk-Broker, stellt dieser nicht nur die Handelsplattform zur Verfügung, sondern agiert gleichzeitig als Gegenpart und Handelspartner des Anlegers. Damit handelt der Kunde (Trader) immer gegen den Broker. Einfach erklärt sieht die Situation so aus: Realisiert der Kunde einen Gewinn, erleidet der Dealing-Desk-Broker im gleichen Moment einen Verlust. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der Broker als Gegenpartei einen Gewinn erzielt, wenn der Trader einen Verlust einfährt. Grundsätzlich stellt dieses Broker-Modell nicht unbedingt einen Nachteil dar. Entscheidet sich ein Anleger jedoch für dieses Trading-Modell, setzt das voraus, dass sich der Broker als Gegenpartei fair gegenüber seinem Kunden verhält. Eine entscheidende Funktion kommt dem Market Maker in der Hinsicht zu, als dass er die Devisenkurse selbst stellt.

Non-Dealing-Desk-Broker treten in zwei Varianten auf: als ECN-Broker und STP-Broker. Kennzeichnen für diese Broker ist, dass sie die Devisenkurse nicht selbst stellen, sondern diese über angeschlossene Liquiditätsprovider oder über den Interbankenmarkt beziehen. Diese Broker greifen auf mehrere Devisenkurse zurück und stellen ihren Kunden normalerweise den jeweils niedrigsten Kurs zur Verfügung. Im Rahmen des ECN- und STP-Handels handeln Trader zu sehr niedrigen oder sogar ganz ohne Spreads, ein Vorteil, der sich entscheidend auf die Gewinnmarge auswirkt. STP-Broker erzielen ihre Gewinne durch die Spread-Aufschläge, während ECN-Broker zusätzlich zu den Spreads eine fixe Kommission verlangen. STP-Broker treten sowohl mit festen, als auch mit variablen Spreads. Diese Broker agieren ausschließlich als Liquiditätsprovider und leiten die Aufträge in den Liquiditätspool im Interbankenhandel weiter. Da sie keine Gegenposition zu dem jeweiligen Trader eröffnen, ist ein Konfliktpotential nicht gegeben. Obwohl Spreads und Kommissionen durchaus ein wichtiges Thema sind, sollte die Wahl des Brokers nicht ausschließlich auf dieser Grundlage erfolgen. In unseren Forex Broker Tests gehen wir daher stets auf das Thema (No)-Dealing-Desk-Broker ein.

Marktmodelle im Überblick

Market-Maker Vorteile und Nachteile

  • hauseigene Handelssoftware
  • Spreads ohne Kommissionen
  • Broker stellt An- und Verkaufskurse
  • Kundenaufträge werden hausintern abgewickelt
  • Dealing-Desk-Broker eröffnen die Gegenposition zum Trader – Interessenkonflikt möglich

STP-ECN-Broker Vorteile und Nachteile

  • Handel über die Plattform „MT4“ (Metatrader 4)
  • Aufträge direkt an den Liquiditätsanbieter
  • bestmögliche und umgehende Orderausführung
  • stellt die An- und Verkaufskurse nicht selbst, sondern über Liquiditätsprovider
  • kein Interessenkonflikt zwischen Trader und Broker
  • Spreads sind dafür meistens jedoch niedriger
  • neben den Spreads fallen Kommissionen an

Was macht einen guten Forex Broker aus?

Bevor sich Trader für einen Anbieter entscheiden, sollten sie das Leistungsangebot in Augenschein nehmen, denn das variiert von Anbieter zu Anbieter. In diesem Fall handelt es sich nicht um das Basisangebot des Brokers, wie der kostenlose Zugang zur hauseigenen Handelsplattform, denn diese Leistungen sind bei einem guten Broker selbstverständlich. Gemeint sind Zusatzleistungen wie ein kostenloses Demokonto, das mit einer höheren Geldsumme ausgestattet ist, um möglichst viele Trades ausführen zu können. Ideal ist ein Demokonto, das zeitlich unbegrenzt ist, so dass Trader immer wieder neue Trading-Strategien ausprobieren und bestehende verfeinern können. Der mobile Handel sollte uneingeschränkt möglich und der Kundensupport kompetent, freundlich, gut erreichbar und pünktlich sein. Das wohl wichtigste Entscheidungskriterium sind die Handelskonditionen, da sich diese stark auf den möglichen Trading-Umsatz auswirken. Aus diesem Grund haben wir für jeden Anbieter einen umfangreichen Broker Test für Sie geschrieben!

Achten Sie in dieser Hinsicht auf

  • Mindesteinzahlsummen (Ein- und Auszahlungsbedingungen)
  • Ordergebühren, Spreads, Pips, Margin
  • kleinste handelbare Einheit (Lot) und maximaler Hebel
  • Anzahl der handelbaren Währungspaare
  • Regulierung und Einlagensicherung

Darauf sollten Sie bei der Wahl Ihres Forex Brokers achten (Fakten)

  • Handelsplattform
  • Leistungsangebot
  • Kundenservice
  • Handelskonditionen
  • Extras und Bonus

Die Handelskonditionen des Forex Brokers

Die Handelskonditionen sind eines der wichtigsten Vergleichskriterien. Profis und Anfänger bewerten diesen Bereich unterschiedlich, da sie verschiedene Prioritäten für ihre individuellen Bedürfnisse setzen. Umso wichtiger ist ein Forex Brokervergleich, denn die Finanzexperten gehen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Parteien ein und ermöglichen so einen objektiven Vergleich. Erfahrungsgemäß legen Anfänger mehr Wert auf eine geringe Mindesteinzahlung als Profis, denn sie unternehmen ihre ersten Schritte in der virtuellen Handelswelt und sind dementsprechend unsicher und risikobewusst. Profis legen eher Wert auf ein gutes Angebot hinsichtlich eines maximalen Hebels, da sie mit möglichst geringem Kapitaleinsatz große Summen am Finanzmarkt bewegen möchten, um so ihre Chancen auf gute Renditen zu erhöhen.

Ein Punkt, der für beide Parteien wichtig ist, sind die Handelskonditionen, sie sollten ihr Augenmerk auf die angebotenen Spreads (in Pips) richten. Jeder Forex-Trader interessiert sich für diese Konditionen, denn je enger die Spreads mit entsprechend geringen Pips ausfallen, desto höher ist die Renditechance. Die mit der Kontoführung verbundenen Kosten sind eine weitere wichtige Größe, die die Gewinnchancen maßgeblich positiv oder negativ beeinflussen können. Behalten Sie die Kosten der Kontoführung, die Gebühren für zusätzliche Serviceleistungen und die Kosten, die erst auf den zweiten Blick auffallen, die sogenannten versteckten Kosten, im Blick. Die Gebühren für Ein- und Auszahlung fallen bei manchen Brokern überraschend hoch aus, andere dagegen verzeichnen ein annehmbares Preis-Leistungsverhältnis.

Das Angebot an handelbaren Währungspaaren und Margin

Das Angebot der handelbaren Währungspaare variiert von Broker zu Broker. Gut aufgestellte Anbieter offerieren ihren Kunden über 150 handelbare Devisenpaare. Ein guter Durchschnittswert liegt jedoch bei 50 bis 60 handelbaren Währungspaaren. Die Margin ist eine weitere, direkt an den maximalen Hebel gekoppelte Handelskondition. Multipliziert mit dem Hebel, ergibt diese stets 100. Beträgt der maximale Hebel beispielsweise 300:1, beträgt die Margin 0,33 Prozent. Wenn Broker von der kleinsten handelbaren Einheit sprechen, meinen sie die kleinste Position, die in einem bestimmten Markt gehandelt werden kann. Diese Positionen werden in Kontrakten oder Lots angeben. In welchem Ausmaß sich jedoch auch diese kleinen Positionen auf die Gewinnmöglichkeiten der Trader auswirken, zeigt, dass beispielsweise 1 Lot mit jedem Pip, um den sich der Devisenkurs des Währungspaares ändert, einen Gewinn oder Verlust in Höhe von 10 Euro bedeutet. Um diese Summe zu reduzieren, bieten viele Broker die sogenannten Microlots an. In diesem Fall beträgt ein Microlot 0,01. Der Gewinn oder Verlust beträgt jetzt nur noch 1/100 von 1 Lot, also 0,10 Euro anstatt 10 Euro pro Pip. Dieses Handelskriterium ist eher für Anfänger als für Profis interessant, denn sie handeln zu Beginn ihrer Trading-Karriere eher kleinere Positionen, um das Risiko zu minimieren. Je größer der Lot ausfällt, desto höher wirkt sich der Pip auf den Gewinn oder Verlust aus. Ein Profi-Trader, der regelmäßig große Summen bewegt, wird sich an einem Verlust von 10 Euro weniger stören, als ein Anfänger mit kleinem Kapitaleinsatz. Auch ein Gewinn in dieser Höhe wirkt sich weniger auf seinen hohen Einsatz aus, als auf die geringen Handelssummen des Anfängers.

Leiht sich ein Trader 100.000 US-Dollar und investiert er diese in Euro, entspricht dieses Investment einer Long-Position in Euro von einem Lot. Hier zeigen sich die Vorteile des Online-Devisenhandels, denn keine Bank leiht einem Anleger große Geldsummen, ohne entsprechende Sicherheiten. Die Broker schenken Ihren Kunden natürlich auch kein Kapital, ohne Sicherheiten zu verlangen. Diese Sicherheitsleistung, die von Broker zu Broker unterschiedlich ausfällt, wird als Margin bezeichnet. Ein gängiger Margin ist ein Prozent des eingesetzten Kapitals. Bei einem Betrag von 100.000 Euro muss er 1.000 Euro als Margin auf seinem Handelskonto hinterlegen, das als Guthaben auf dem Forex-Konto als Sicherheitsleistung gesperrt wird, das heißt, diese Summe bleibt für den Fall eines Verlustes bestehen. Da Verluste normalerweise durch Stopp-Loss-Order, die die Position automatisch schließt, begrenzt werden und Trader mit einem großen Hebel entsprechend kleinere Kapitaleinsätze bewegen, reicht die Sicherheitsleistung in der Regel aus, so dass es auch nicht zur Nachschusspflicht kommt. Diese wird auch als Margin-Call bezeichnet, weil der Trader sein Handelskonto in diesem Fall wieder mit frischem Kapital versorgen muss.

Mindesteinzahlung

Die Höhe der Mindesteinzahlung ist für viele Trader ein wichtiges Kriterium. Broker, die sich in der oberen Preisliga bewegen, verlangen oft hohe Mindest-Einzahlungssummen zwischen 1.000 € und 5.000 €. Zugegeben, diese Summen sind hoch und nicht jeder Trader kann sich diesen Kapitaleinsatz leisten. Trader, die jedoch ausschließlich mit sehr niedrigem Kapitaleinsatz handeln, sollten sich überlegen, ob der risikobehaftete Devisenhandel wirklich die richtige Tradingart ist, da der volatile Markt risikobehaftete Finanzprodukte handelt, die unter Umständen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals oder zur Nachschusspflicht führen können. Ist bereits die Summe der Mindesteinzahlung stark begrenzt, wirkt sich das auch auf die Handelsaktivitäten aus. Daher birgt kleines Kapital große Risiken. Wir empfehlen eine größere Kapitaleinlage und auf diese Depotsumme angepasste, kleinere Positionsgrößen mit geeigneter Hebelwirkung. Viele Broker bieten zudem günstige Sonderkonditionen bei Eröffnung eines größeren Depots, wobei die Trader beispielsweise von günstigen Spreads profitieren. Im Fall eines volatilen Marktes, also in Zeiten, wo die gehandelten Währungspaare starken Kursschwankungen unterliegen, sind fixe Spreads günstiger als variable. Weniger günstig sind sie dagegen in ruhigen Marktphasen. In den sogenannten heißen Marktphasen können sich variable Spreads sehr stark ausweiten. Wichtig ist, dass der Broker in diesem Fall eine Stopp-Loss-Order ausführt.

Professioneller Kundenservice

Ein Broker ist immer nur so gut, wie sein Kundenservice. Dieses Sprichwort sollten Sie bei der Auswahl Ihres Brokers berücksichtigen, denn nicht nur Anfänger, sondern auch Trading-Profis kommen hin und wieder in die Situation, wo sie die Unterstützung der Finanzexperten brauchen. Ein gut aufgestellter Broker bietet seinen Kunden einen umfangreichen Support an. Wichtig für die Kunden ist, dass der Kundenservice telefonisch erreichbar ist. Richtig angenehm ist es, wenn die Mitarbeiter im Kundenservice deutsch sprechen, auch wenn der Broker seinen Unternehmenssitz im EU-Ausland hat. Nicht jeder Kunde verfügt über ausreichende Englischkenntnisse, um seine Anliegen so zu formulieren, dass die Experten diese auch verstehen. Abgerundet wird dieses Angebot durch einen mehrsprachigen Live-Chat. Kundenberater, die auch am Wochenende zu erreichen sind, stellen einen echten Pluspunkt für den Anbieter da, denn viele Kunden sind nebenberuflich, und daher meistens am Wochenende aktiv. Die Bereitstellung von Webinaren und Schulungsvideos sind für einen guten Broker selbstverständlich. In diesen Bereich gehören auch ein umfangreiches FAQ-Angebot, ein Börsenlexikon sowie die Bereitstellung von Nachrichten und Börsen-Trends.

Bonus, Ein-/Auszahlung

Der Begriff Bonus hat im Forex-Handel zwei unterschiedliche Bedeutungen. Einmal geht es darum, welchen Bonus Kunden erhalten, die sich neu bei einem Broker anmelden und ob diese zuerst über ein Demokonto handeln, oder gleich mit einem Live-Konto in den realen Handel einsteigen. Die zweite Möglichkeit, sich einen Bonus zu sichern besteht, wenn Kunden neue Kunden für den Broker werben. Sie bekommen einen sogenannten Freundschaftsbonus, der sich in der Regel zwischen 25 € und 50 € bewegt. Auch hochwertige Sachprämien sind möglich.

Wenn Sie sich neu bei einem Broker anmelden, ist der Neukundenbonus mit oder ohne Einzahlung interessant für Sie. Es gibt mittlerweile renommierte Broker wie Plus500, die sich hauptsächlich auf Anfänger konzentrieren. Nach der Verifizierung bekommen die Trader einen Bonus in Höhe von 25 €, mit dem sie neunzig Tage lang traden können. Bevor dieser Bonus zur Auszahlung kommt, müssen Sie 60 Trader Points (TP) realisiert haben. Auf diese Weise haben Neukunden die Möglichkeit, aus diesem Begrüßungsbonus mehr Geld zu machen, da sie ihn umgehend in ihre Trading-Geschäfte investieren. In diesem Fall bekommen Sie Ihren Bonus ohne Einzahlung. Nachdem Sie sich für einen Broker entschieden haben und regelmäßig bei ihm traden, empfehlen wir jedoch, ihr Trading-Konto regelmäßig mit einer angemessenen Summe aufzufüllen, denn das erleichtert den Handel. Wenn Sie regelmäßig mit kleineren Summen handeln, raten wir Ihnen zu einem Broker mit niedriger Mindesteinzahlsumme. Viele Broker richten ihr Angebot an Kleinanleger, die überwiegend mit geringen Summen handeln. Hier ist der Einstieg in die Trading-Welt oft schon ab 10 € möglich.

Die meisten Broker bieten ihren Kunden regelmäßig attraktive Bonus-Angebote an, um im Wettbewerb bestehen zu können. Manche Broker bieten feste Bonusbeträge an, zum Beispiel 50 € oder 100 € bei bestimmten Aktionen. Manche staffeln ihre Bonusangebote, die Höhe richtet sich nach dem eingezahlten Kapital und/oder den durchgeführten Trades. Die Auszahlungsmodalitäten sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Manche Broker zahlen den Bonus bereits nach Erreichen einer relativ niedrigen Umsatzsumme aus, bei anderen muss der Trader einen höheren Umsatz oder eine bestimmte Anzahl an Trades umsetzen, bevor er diese Summe ausgezahlt bekommt. Ein nettes Zusatzangebot sind die sogenannten „Free Buys“, die Freikäufe. Hier können Trader eine bestimmte Anzahl Orders ohne Gebühren durchführen. Es fallen keine Order-, Depot- und Ausgabegebühren an. Das Ändern und Löschen von Limits ist kostenlos.

Auch mit Eröffnung eines Demokontos haben Neukunden die Möglichkeit, ohne Einzahlung einen „Begrüßungsbonus“ zu erhalten, obwohl sie vorerst risikofrei mit sogenanntem „Spielgeld“ handeln. Mit dieser virtuellen Währung investieren Trader ohne Risiko in den Kapitalmarkt. Gewinne, die Sie auf der Grundlage dieses „Spielgeldes“ und der Bonussumme realisiert haben, transferieren Sie später auf das Livekonto.

Regulierung und Einlagensicherung

Ein wichtiges Auswahlkriterium ist eine umfangreiche Regulierung, denn viele Finanzderivate sind mit nicht unerheblichen Risiken verbunden. Die Trader nehmen am internationalen Finanzmarkt teil. Privatanleger haben erst seit einigen Jahren die Möglichkeit, auf dem größten Handelsplatz der Welt eigenverantwortlich, also ohne Zwischenschaltung von Banken oder Finanzexperten, tätig zu werden. Umso wichtiger ist eine umfangreiche Regulierung der Dienstleister. Der Brokerbereich hat sich in den letzten Jahren jedoch sehr positiv entwickelt. Es gibt mittlerweile nur noch wenige Broker, die keine Regulierung aufweisen.

Unterschieden wird von Offshore- und Onshore-Anbietern. Offshore-Anbieter haben ihren Unternehmenssitz vorzugsweise in Steueroasen oder so exotischen Ländern wie Panama und in einigen afrikanischen Staaten. Einige Broker weisen zwar eine Lizenzierung auf ihrer Homepage aus, was den Anlegern jedoch ob der lockeren Rechtslage wenig nützt. Die Anforderungen fallen sehr niedrig aus. Die meisten Offshore-Anbieter handeln zudem mit hochriskanten und exotischen Finanzderivaten, bei denen das Verlustrisiko praktisch programmiert ist. Meistens liegt in diesen Ländern jedoch überhaupt keine Regulierung vor. Wir raten unseren Lesern davon ab, sich für solche Anbieter zu entscheiden.

Viele in Deutschland oder den EU-Staaten ansässige Broker haben ihren Unternehmenssitz auf Zypern, auch in diesem Forex Broker Vergleich. Das muss kein Ausschlusskriterium sein, denn hier spielen vor allem die niedrigeren Unternehmenssteuern eine wichtige Rolle. Zypern gehört zur Europäischen Union, daher können diese Broker ihre Leistungen uneingeschränkt in der gesamten EU anbieten. Auch in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren eine positive Entwicklung gezeigt. Weil sich immer mehr Broker auf dem Inselstaat angesiedelt haben, erfolgt ihre Regulierung über die „Cyprus Securities und Exchange Commission“ (CySEC).

Wer ganz sicher gehen möchte, sollte sich für einen Broker entscheiden, der sich einer Regulierung in Deutschland oder Großbritannien unterwirft. Diese beiden Finanzmärkte gelten als die am besten regulierten weltweit. Für Broker mit Unternehmenssitz in Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zuständig. Sie reguliert und lizenziert die deutschen Anbieter. Um eine Lizenz zu erhalten, müssen die Broker hohe Mindestanforderungen erfüllen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind gewisse technische und personelle Standards. Noch wichtiger ist, dass die Kundengelder getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt werden. Diese Kapitaltrennung bedeutet, dass die Kundengelder im Insolvenzfall des Anbieters sicher sind, denn sie fallen nicht der Insolvenzmasse anheim. Die Kunden können auf Antrag über ihr Geld verfügen und müssen sich nicht wie im Normalfall in die Gläubigermasse einreihen, um auf ihren Ausgleich zu warten. Für deutsche Broker gilt die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 € pro Kunde. Lizensierte Broker müssen eine bestimmte Mindestkapitalsumme aufweisen.

Bei welcher Behörde ein Broker lizenziert ist, steht in der Regel auf der hauseigenen Homepage. Für den Broker und seine Seriosität spricht zudem, wenn er die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals veröffentlicht. Auch Broker mit einer Lizensierung der britischen Finanzaufsicht „Financial Services Authority“ (FSA) können wir empfehlen, da diese vergleichbar ist mit der deutschen BaFin. Die Einlagensicherung bei den britischen Brokern ist allerdings niedriger als bei den deutschen Anbietern, sie beläuft sich auf 50.000 €. US-Broker werden über die „Commodity Futures Trading Commission” (CFTC) und die “Securites and Exchange Commission” (SEC) reguliert. Russland spielt mittlerweile auch eine wichtige Rolle auf dem Finanzmarkt. Dort ansässige Broker werden durch die Finanzaufsichtsbehörde „Federal Financial Markets Service“ (FFMS) beaufsichtigt.

Deutscher oder Ausländischer Broker?

Ob die Wahl auf einen deutschen oder ausländischen Broker fällt, hat häufig mit den Sprachkenntnissen und der Regulierung zu tun. Bevor man daher einen Forex Broker Vergleich anschaut, sollte man sich daher mit dem Thema Regulierungen von Brokern beschäftigen. Fast alle gängigen Grund- und Fachbegriffe aus dem Forex-Handel gehen zurück auf die englische Sprache. Trader, die sich sicher in der Handelswelt bewegen möchten, sollten zumindest einige Grundkenntnisse der englischen Sprache mitbringen. Für einen deutschen Broker sprechen ein in deutscher Sprache abgewickelter Kundenservice und eine deutschsprachige Homepage. Trader, die keinerlei Kenntnisse der englischen Sprache mit sich bringen, sollten ihren Brokervergleich daher auf den deutschsprachigen Raum und deutsche Anbieter beschränken. Trader, die über solide Grundkenntnisse der englischen Sprache verfügen, haben erfahrungsgemäß keine Schwierigkeiten, sich in der Tradingwelt zurechtzufinden und können auch Beratungsgespräche in englischer Sprache führen. Der Unternehmenssitz spielt hinsichtlich der Regulierung eine große Rolle. Entscheidet sich ein Trader für einen Anbieter mit Sitz in Deutschland, findet in Fällen von Unstimmigkeiten das deutsche Recht Anwendung. Trader, die sich für einen ausländischen Anbieter entscheiden, sollten zumindest auf eine Niederlassung innerhalb der EU, vorzugsweise in GB-London, achten.

Was sollte ein guter und seriöser Broker bieten?

  • Regulierung und Sitz in einem EU-Land, vorzugsweise DE oder GB
  • Einlagensicherung und Verwahrung des Kundenvermögens getrennt vom Firmenvermögen
    (segregierte Konten, vorteilhaft für Kunden im Insolvenzfall)
  • starke Marktposition (wichtig für Refinanzierung)
  • hohes Interesse des Brokers am deutschen Finanzmarkt (ideal: Niederlassung in DE)
  • intuitiv zu bedienende Handelsplattform mit zuverlässigen Chart-Tools
  • Plattform für mobiles Handeln
  • Webauftritt und Kundenservice in deutscher Sprache
  • zeitlich unbegrenztes und kostenloses Demokonto ohne Zusatzbedingungen und Verpflichtungen
  • Demokonto mit Echtzeitkursen
  • gebührenfreie Kontoführung
  • die Mindest-Einzahlungssumme sollte nicht zu hoch ausfallen
  • umgehende Orderausführung, schnelle Ein- und Auszahlung
  • gutes Weiterbildungsangebot
  • Zusatzfunktion, um sich mit anderen Tradern auszutauschen (Socialtrading)
  • hoher Hebel mit geringer Eigenkapital-Anforderung
  • günstige Handelskonditionen (faire und transparente Spreads und Kommissionen)
  • Neukunden- und Freundschaftsbonus sind eine nette Zusatzofferte

Trader haben verschiedene Anforderungen

Anfänger haben andere Erwartungen und Zielsetzungen an ihren Devisenhandel als Fortgeschrittene und Profis. Profis agieren oft als kurz ausgerichtete Daytrader, deren Hauptaugenmerk auf geringen Transaktionskosten und einer schnellen Orderausführung liegt. Schulungsmaterial, Fortbildungsmöglichkeiten und ausführliche Analyse-Tools sind für diese Gruppe eher zu vernachlässigen. Anfänger benötigen eine umfangreiche Hilfestellung in Sachen Fortbildung, Kundensupport und Analyse-Tools, um das Marktgeschehen besser zu verstehen. Sie führen weniger Transaktionen aus, agieren risikobewusst und halten ihre Positionen länger. Daher sind für sie Spreads, Pips und Margin eher sekundär. Für manche Trader ist die Fairness das erste Gebot. Diese Zielgruppe entscheidet sich daher aufgrund des möglichen Konfliktpotentials gegen das Market-Maker-Modell (Dealing-Desk) und greift auf das Non-Dealing-Desk-Modell (ECN, STD-Broker) zurück. Für manche Trader ist die Regulierung das oberste Gebot, andere legen wiederum mehr Wert auf eine umfangreiche Chart-Technik und entsprechende Analyse-Tools.

Ihr persönliches Ziel entscheidet über Ihren Erfolg!

Trader, die sich für den Devisenhandel interessieren, müssen sich zuvor fragen, ob die Anforderungen sich mit ihren individuellen Zielen decken. Forex-Trading ist nicht für jeden Anleger geeignet, insbesondere dann nicht, wenn der Trader beabsichtigt, langfristig seine Altersvorsorge oder sein Vermögen aufzubauen. Diese Tatsache liegt darin begründet, dass es sich bei Forex-Trading um kurzfristige Spekulationen auf die Kursentwicklung zweier Währungen im Rahmen eines Währungspaares handelt. Der Trader erwirbt keinen Vermögensgegenstand, sondern spekuliert kurzfristig mit laufenden Finanzierungskosten. Aus diesem Grund sind laufende Gewinne notwendig. Da es sich bei Devisengeschäften jedoch um riskante Finanzgeschäfte handelt, die unter Umständen zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen können, eigenen sich diese ausschließlich für risikoaffine Trader, die mit „Spielgeld“ kurzfristig zusätzliche Gewinne realisieren möchten.

Was genau ist der Devisenmarkt?

Ein Devisengeschäft lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Der Trader leiht sich beim Broker Geld in einer anderen Währung als Euro (in Deutschland) und legt dieses anschließend sofort in einer Fremdwährung an. In einem vollkommenen Markt, der nur theoretisch angenommen wird, ist der Kreditsatz von Anlage und Zinssatz identisch. Wird die Bedienung des Kredites fällig, zieht der Anleger das Geld von seinem Konto ab, tauscht es in die ursprüngliche Währung des Kredites zurück und tilgt das Darlehen. Mit der Abwertung der Kreditwährung erzielt der Investor einen Gewinn, mit einer Aufwertung einen Verlust. Im Gewinnfall muss er nicht das gesamte Kapital seines Devisenkontos verwenden, um den Kredit zu bedienen, im zweiten Fall reicht sein Kapital nicht aus, er muss Geld aus eigenen Mitteln nachschießen. Grundsätzlich beschreibt der Begriff Devisen ein Guthaben in ausländischer Währung.

Spekuliert ein Trader beispielsweise auf die Kursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar, muss er das Währungspaar EUR/USD handeln. Dieses Paar ist das meist gehandelte Währungspaar auf dem globalen Finanzmarkt, aber auch alle anderen Währungen, einschließlich Exoten, sind im Rahmen eins Devisenpaares handelbar. Der Devisenkurs bestimmt das Wertverhältnis dieser beiden Währungen zueinander. Trader setzen auf fallende oder steigende Devisenkurse der gehandelten Währungen. Ist ein Anleger der Meinung, dass der US-Dollar seinen Aufwärtstrend weiter fortsetzen wird, sich der Devisenkurs gegenüber dem Euro also positiv entwickelt, spekuliert er auf diesen positiven Währungstrend, indem er diese Währung kauft und im Gegenzug Euro verkauft. Tritt diese Annahme tatsächlich ein, erzielt der Trader aus der positiven Differenz des US-Dollars gegenüber dem Euro seinen Gewinn. Kehrt allerdings eine Trendwende ein, bewahrtet sich die Annahme des Traders demzufolge nicht. Der Euro verzeichnet gegenüber dem US-Dollar einen Kursanstieg, die Kursdifferenz fällt für den Trader negativ aus und er fährt einen Verlust ein.

Was versteht man unter Forex bzw. Devisenhandel?

Der Handel mit Devisen verzeichnet seit Jahren hohe Zuwachsraten. Auch deutsche Anleger beschäftigen sich vermehrt mit dem Devisenhandel, auch als Forex-Handel bezeichnet. Trader spekulieren auf die zukünftige Kurs-Entwicklung von Währungspaaren. Schätzen sie die Marktentwicklung richtig ein, können sie innerhalb eines kurzen Zeitraumes sehr gute Gewinne realisieren, die mit dem Handel klassischer Anlageprodukte so nicht möglich sind. Online-Broker öffnen mit ihren Handelsplattformen für private Anleger die Tür zum Finanzmarkt, sie agieren sozusagen als „Zwischenhändler“. Mit dem Online-Trading sind Privatanleger demzufolge unabhängiger in ihren Entscheidungen und Strategien, als über einen Berater ihrer Hausbank. Jeder Trader, der sich für den Handel mit Devisen entscheidet, muss sich bewusst sein, dass sich ihm nicht nur gute Gewinnchancen eröffnen, sondern dass die Spekulation auf den Kursverlauf von Währungen mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden ist.

Die Trader müssen sich mit dem Devisenmarkt auseinander setzen, die Marktentwicklung kennen, Handelssignale richtig deuten, regelmäßig News und Trends in Zeitungen und Nachrichten verfolgen und sich über die mittlerweile rasant wachsende Broker-Landschaft informieren. Auch mit den Themen kreditfinanzierter Devisenhandel und Risikomanagement müssen sie sich auskennen.

Wie funktioniert der Handel am Devisenmarkt?

Bevor sich ein Anleger für das Forex-Trading entscheidet, sollte er sich ausführlich mit den Marktbegebenheiten auseinandersetzen. Nur wenn er sich bewusst ist, wie der Finanz- und Devisenmarkt, das Forex-Trading und die Onlineplattformen der zahlreichen Broker funktionieren, ist er in der Lage, auf lange Sicht erfolgreich auf dem Forex-Markt zu bestehen. Der Handel mit Devisen erscheint auf den ersten Blick kompliziert zu sein, das Grundprinzip ist jedoch mit nur einem Satz schnell beschrieben: Im Devisenhandel wird niemals nur eine Währung gehandelt, sondern immer ein Währungspaar, das heißt, der Trader spekuliert darauf, wie sich das Wertverhältnis der beiden gehandelten Währungen zueinander entwickelt. Dieses Wertverhältnis ist der Kurs, den die zwei Währungen des gehandelten Währungspaares an der Börse oder auf den freien Finanzmärkten verzeichnen. Dieser Kurs wird stets von Angebot und Nachfrage bestimmt. Die gehandelten Währungen verzeichnen stets Kursschwankungen, da sich Angebot und Nachfrage regelmäßig verändern und dadurch den Wert entweder nach oben oder nach unten dirigieren. Anleger spekulieren auf steigende (Long-Position) oder fallende (Short-Position) Kursentwicklungen. Zu den Major-Währungen gehören neben Euro und US-Dollar der Neuseeland-, Australische- und Kanadische Dollar, der Japanische Yen, das Britische Pfund und Schweizer Franken. Die weiteren Währungen sind die sogenannten Exoten, die zwar mit mehr Risiko, dafür aber auch mit höheren Gewinnchancen einhergehen.

Die Online-Plattformen, die die Broker den Anlegern zur Verfügung stellen, ermöglichen ihnen den sekundenschnellen Währungshandel, unabhängige Strategien und eigenständige Entscheidungen. In einem genauso kurzen Zeitfenster können Anleger Währungen gegeneinander eintauschen. Der wohl wichtigste Vorteil des Forex-Handels über eine Broker-Plattform ist der Hebel, der, richtig und rational angewendet eine rentable Möglichkeit zur Gewinnmaximierung bietet. Durch die Hebelwirkung bekommen auch Kleinanleger Zugang zu Marktbedingungen, der ihnen sonst verwehrt bleibt, da sie mit geliehenem Kapital handeln, das ihnen der Broker zur Verfügung stellt. Ein häufig verwendeter Hebel ist 1:100 (X100), alternativ 1:400. Das bedeutet, dass der Broker für jeden durch den Trader investierten 1 Dollar 99 Dollar als virtuellen Kredit drauflegt. Auf diese Weise vermehrt der Trader seinen Kapitaleinsatz auf signifikante Weise und bewegt plötzlich 100 $ am Kapitalmarkt, obwohl er nur 1 $ investiert hat. Den großen Gewinnchancen stehen jedoch immer analoge Risiken gegenüber, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Gerade in der Anfangszeit sollten Trader risikobewusst agieren und eine größere Hebelwirkung durch einen geringeren Kapitaleinsatz ausgleichen. Auf diese Weise werden eventuelle Verluste begrenzt. Eine weitere Verlustbegrenzung besteht in der Möglichkeit, Stopp-Loss zu aktivieren. Mit dieser Funktion wird eine Position automatisch geschlossen, sobald sie über den eingesetzten Kapitaleinsatz hinausgeht und ein Verlust droht. Auf diese Weise entstehen keine zusätzlichen Kapitalverluste, die eventuell eine Nachschusspflicht nach sich ziehen.

Was ist ein Forex Broker (Definition)?

Ein Broker stellt nach der Forex-Definition eine Handelsplattform zur Verfügung, über die Forex-Trader Devisen handeln können. Zu den Aufgaben eines Brokers gehört auch, einen Hebel breit zu stellen. Er ermöglicht privaten Anlegern den Zugang zum Finanzmarkt. Mit Bereitstellung des Hebels leiht er seinen Kunden Geld, so dass sie den Kapitaleinsatz für ihre Devisengeschäfte nicht komplett aus eigenen Mitteln aufbringen müssen.

Was sind die Kosten pro Trade?

Die Spreads sind im Grunde genommen die einzigen Gebühren, die beim Forex-Handel anfallen. Inwieweit sich die Spreads auf Ihren Devisenhandel auswirken, hängt im Wesentlichen von Ihren Handelsstrategien ab. Trader, die ihre Positionen länger halten, können diese eher verschmerzen, als kurzfristig ausgerichtete Anleger, die ihre Positionen schnell schließen. Kurzfristig ausgelegte Trader sind die sogenannten Daytrader, die täglich viele Position eröffnen und wieder schließen. Mit dieser Handelsstrategie kann der Spread einen wesentlichen Faktor zwischen Gewinn und Verlust ausmachen. Trader sollten ihr Augenmerk jedoch nicht ausschließlich auf diese Gebühren richten, sondern je nach Art des gewählten Brokers, Dealing Desk oder Non Dealing Desk, auf zusätzliche Ordergebühren für den An- und Verkauf von Devisen achten.

Wer darf mit Devisen handeln?

Früher hatten nur institutionelle Händler wie Banken, Börsenhändler und Finanzmakler Zugang zum Finanzmarkt. Durch das Online-Trading hat sich diese Landschaft geändert. Broker bieten heutzutage durch ihre Handelsplattformen Anlegern aller Bereiche Zugang zum Finanzmarkt. Auch als Privatperson können Sie rund um die Uhr Devisen handeln und dabei eigenverantwortlich und unabhängig agieren.

Was ist eine Devisenhandelsplattform?

Die Devisenhandelsplattform ist eine Plattform, mit der Broker ihren Kunden die technische Voraussetzung geben, um Zugang zum weltweiten Finanzmarkt zu bekommen und ihre Devisengeschäfte zu tätigen. Diese Handelsplattform ist die Grundvoraussetzung für den Online-Devisenhandel. Sie beinhaltet den Zugang zu dem gesamten Angebot des Brokers: Handelskonto, Verrechnungskonto, Demokonto, Zusatzleistungen, Kundensupport, Oderausführung und handelbare Währungspaare. Die meisten Broker arbeiten mit dem MetaTrader4.

Vorteile

    • technische Ausstattung auf höchstem Niveau
    • intuitive Bedienung und hohe Funktionalität
    • schnelle Orderausführung
    • kostenlose Realtimecharts
    • automatischer Handel über „Expert Advisor“ mit Backtesting
    • technische Analysemöglichkeiten auf der Grundlage verschiedener Indikatoren
    • Anzeige von Gewinn und Verlust in Echtzeit

Was sind Wechselkurse?

Als Wechselkurs wird das Umtauschverhältnis zweier Währungen bezeichnet. Dieser Kurs ist der Preis, den ein Inländer für eine Währungseinheit einer Fremdwährung zahlen muss. Wird Bargeld getauscht, liegt der Sortenkurs zugrunde. Im Fall von bargeldlosen Zahlungsverkehr wird der Devisenkurs herangezogen, der auch beim Online-Trading Verwendung findet.

Wie funktioniert der Währungstausch zwischen zwei Währungen?

Bevor Trader in den Forex-Handel einsteigen, müssen sie den Devisenmarkt und den Devisenhandel verstehen. Das Grundprinzip ist einfach: Es werden immer zwei Währungspaare gehandelt, die in einem Wertverhältnis zueinander stehen. Dieses bestimmt sich regelmäßig durch Angebot und Nachfrage. Der Wert bestimmt sich durch den Kurs, also den Wert, den die Währung derzeit auf dem Finanzmarkt verzeichnet. Der Forex-Markt ist im Grunde genommen eine weltweite Wechselstube, in der Trader auf die Kursentwicklung einzelner Währungen spekulieren können, indem sie ein Währungspaar handeln. Der Forex-Markt bietet den Vorteil der Schnelligkeit, denn die Trader können jederzeit auf Veränderungen reagieren, also marktnah handeln und in Bruchteilen von Sekunden eine Währung gegen eine andere eintauschen. Der Hebel, den fast alle Broker ihren Kunden anbieten, um wettbewerbsfähig zu sein, ist ein großer Vorteil, denn Trader müssen nur einen geringen Anteil der Handelssummen, die sie auf dem Finanzmarkt bewegen, aus eigenen Mitteln aufbringen. Auf diese Weise können Trader ihre Positionen eröffnen, halten und verkaufen, ohne dabei große Eigenkapitalsummen aufbringen zu müssen.

Das Wertverhältnis des gehandelten Währungspaars wird durch den Devisenkurs bestimmt. Trader können auf fallende und steigende Kurse spekulieren. Spekuliert ein Trader auf den Aufwärtstrend des US-Dollars gegenüber dem Euro, realisier er einen Gewinn, wenn sich seine Annahme bewahrheitet. Entwickelt sich der Kurs des Euro jedoch unerwartet gut und zieht er mit dem US-Dollar gleich oder überholt ihn sogar, fährt der Trader einen Verlust ein, da sich seine „Vorhersage“ nicht bewahrheitet hat. Auch das umgekehrte Verhältnis ist möglich. Der Trader spekuliert auf den Abwärtstrend einer Währung. Ist er sich sicher, dass Euro gegenüber dem Dollar weiterhin an Wert verlieren wird, realisiert einen Gewinn, wenn seine Vorhersage zutrifft. Ist das nicht der Fall und der Euro gewinnt an Wert, verliert er seinen Einsatz. Das Angebot an handelbaren Währungen ist nahezu unbegrenzt. Als Währungspaare können die sogenannten Majors und die Exoten gehandelt werden. Zu den Majors gehören die Währungen, die am häufigsten gehandelt werden, die Exoten sind alle Währungen, die weniger gehandelt sind, aber durchaus auch ihre Vorteile haben. Diesen Punkt sprechen wir unter „Wie funktioniert der Handel am Devisenmarkt“ an.

Die wichtigsten Informationen über Devisen

      • Trader spekulieren immer auf den Kursverlauf zweiter Währungen in einem Währungspaar
      • der Hebel ermöglicht das Bewegen größerer Kapitalsummen ohne hohen Eigeneinsatz
      • Trader spekulieren auf steigende oder fallende Kurse
      • Verluste und Gewinne können innerhalb kurzer Zeit hoch sein

Ab welcher Mindesteinlage kann gehandelt werden?

Die Höhe der Mindesteinzahlung bestimmt der jeweilige Anbieter. Viele Trader machen den Fehler, ihren Broker ausschließlich nach der Höhe der geforderten Mindesteinzahlung auszuwählen. Die wichtigste Frage besteht jedoch darin, wie viel Kapital ein Trader benötigt, um seine Ziele zu verwirklichen. Setzt er nur wenige Trades pro Monat um und hat er geringe Anforderungen an seine Gewinnabsichten, reicht eine Mindesteinzahlsumme von 50 € bis 100 € aus, um in seinem Sinne erfolgreich zu agieren. Dies ist immer dann der Fall, wenn ein Trader sich nur vorsichtig auf dem Finanzmarkt bewegt und ausschließlich Positionen mit einem geringen Kapitaleinsatz hält und bewegt. Setzt sich ein Trader ein Gewinnziel von wenigen hundert Euro im Monat, reicht ein niedriger Kapitaleinsatz aus. Andersherum kann ein Trader nicht erwarten, hohe Gewinne mit einem niedrigen Kapitaleinsatz zu erzielen. Das Verhältnis von Kapitaleinsatz und Gewinn muss in einem guten Verhältnis stehen.

Die meisten Broker verlangen eine Mindesteinzahlsumme zwischen 50 € und 100 €, einige verlangen sogar noch weniger. Bei manchen Anbietern bewegen sich diese Summen zwischen 10 € und 25 €. Einige Spitzenreiter verlangen sogar lediglich 1 € als Mindesteinzahlung. Diese niedrigen Kapitalsummen sehen auf den ersten Blick sehr günstig aus, denn nicht jeder Trader kann sich das Aufbringen großer Kapitalsummen erlauben. Je weniger Kapital Sie einzahlen, desto begrenzter ist Ihr Handlungsspielraum. Sie sollten nur dann in den Forex-Handel einsteigen, wenn Sie sich die Einzahlung einer gewissen Mindestkapitalsumme auch tatsächlich leisten können. Ist das nicht der Fall, können Ihre nachfolgenden Trades zu einem echten Problem werden. Je niedriger der Mindestkapitaleinsatz ausfällt, desto eher ist die Minimal-Margin erreicht und ein Margin Call wird ausgelöst, das heißt, Sie müssen Kapital auf Ihr Handelskonto nachschießen, um Ihre Positionen zu decken. Verwenden Sie die Stopp-Loss-Funktion, wird diese ausgelöst, sobald sich die Position unter den entsprechenden Kapitaleinsatz bewegt und Ihnen verbleibt kaum noch Handlungsspielraum. Beachten Sie, dass eine niedrige Mindesteinzahlsumme wenig vorteilhaft ist, wenn sie nicht zu den Auszahlungsbedingungen passt. Je niedriger Ihr Kapitaleinsatz ausfällt, desto ungünstiger fallen in der Regel die Auszahlungsbedingungen aus.

Was ist ein Wechselkursrisiko?

Der Handel mit Währungen beinhaltet immer ein Wechselrisiko, das eingesetzte Kapital aufgrund falscher Entscheidungen zu verlieren. Der Investor geht mit Durchführung einer Transaktion auf dem Devisenmarkt ein Risiko dahingehend ein, dass er aufgrund verschiedener Faktoren nur annehmen kann, wie sich der Kurs einer Währung entwickeln wird.

Welche Faktoren beeinflussen die Währungen und Wechselkurse?

Es gibt sechs Hauptfaktoren, die die Wechselkurse der Währungen beeinflussen: die Realwirtschaft eines Landes, die Kaufparität, die Zinsdifferenz, die Kapitalströme, die Intermarkt-Bewegungen und die Stimmungsindikatoren.

Die Währungskurse bilden die Realwirtschaft eines Landes ab, wobei es weniger auf den Ist-Zustand einer Volkswirtschaft ankommt, als auf die von den Marktteilnehmern gehegten Erwartungen. In der Theorie gibt es den perfekten globalen Markt. Das heißt, alle Länder nehmen unter den gleichen Bedingungen am Marktgeschehen teil. In diesem Szenario kostet der Burger in New York genauso viel oder wenig wie in Islamabad oder Moskau. Dieses theoretische Szenario beschreibt die Kaufparität, die für die Finanzwirtschaft jedoch uninteressant ist. Ungleiche Preise werden eben nicht durch die Wechselkurse ausgeglichen, da der Markt volatil und leistungsorientiert ist. Die Besten gewinnen, die Schwächsten verlieren. Theoretisch gleicht der Wechselkurs die Zinsdifferenz zwischen den Ländern aus. Sind die Renditemöglichkeiten jedoch in einem Land höher als in einem anderen, fließt dort auch das Geld hin und die Wechselkursdifferenz gleicht den Renditevorteil aus. Dies ist jedoch nur zeitweise der Fall.

Der globale Finanzmarkt bildet nur noch zu einem geringen Teil die Realwirtschaft (5 bis 10 %) ab. Der große Teil der Transaktionen wird über den Onlinehandel im spekulativen Bereich der Finanzderivate abgewickelt. Devisenmärkte reagieren auf die Entwicklungen im Bereich der Rohstoff-, Aktien- und Rentenmärkte. Agiert der Aktienmarkt schwach, freuen sich die Inhaber festverzinslicher Rentenpapiere, die wiederum den Devisenmarkt stützen. Devisenmärkte agieren daher nicht im luftleeren Raum, sondern fangen die Stimmungsindikatoren in Form von Prognosen der Marktteilnehmer und großen Investmenthäuser auf. Sind letztere allzu optimistisch, bleibt der Aufschwung in der Regel aus, der Markt bleibt stehen und die Trendwende aus.

Warum sind Strategie beim Forex Handel so wichtig?

Je nach Zielsetzung und Erwartung haben Trader verschiedene Anforderungen. Am Anfang steht jedoch das Bewusstsein über die eigenen Fähigkeiten, Handelsdefizite und Fähigkeiten. Der „Ist-Zustand“ darf niemals geschönt, Handelsdefizite weggeredet und die realen Gewinnchancen nicht zu hoch angesetzt werden. Handelsstrategien gibt es viele, die beiden wichtigsten sind die Technische Analyse und die Fundamentalanalyse. Der Devisenmarkt ist ein volatiler Markt, der oft sehr hohen Marktschwankungen unterliegt. Umso wichtiger ist es, umgehend auf die geänderten Marktverhältnisse zu reagieren und Handelsstrategien immer wieder anzupassen. Die Technische Analyse verfolgt die Annahme, dass sich die Kurse immer analog zum Markttrend bewegen und berücksichtigt ausschließlich den historischen Kursverlauf. Die Fundamentalanalyse ist konservativ ausgerichtet und verlässt sich auf Daten, Fakten, Nachrichten und Zahlen, die den Währungskurs beeinflussen. Es kann auch sinnvoll sein, verschiedene Handelsstrategien zu kombinieren, so dass sie sich in idealer Weise ergänzen, um den perfekten Ein- und Ausstiegszeitpunkt zu finden.

Kurz zusammengefasst

      1. Der Devisenhandel bietet unglaubliche Gewinnchancen, persönliche Unabhängigkeit, aber auch Risiken, wie den Verlust des eingesetzten Kapitals.
      2. Durch den Handel mit Hebelprodukten bewegen die Trader mit einem geringen Kapitaleinsatz große Summen am Kapitalmarkt.
      3. Es wird immer auf zwei Währungen im Rahmen eines Währungspaares spekuliert.
      4. Es kann auf steigende und fallende Kurse spekuliert werden.

Bietet sich ein Demokonto zu Trainingszwecken an?

Die Antwort lautet ganz klar ja. Der Broker Ihrer Wahl sollte ein kostenloses und zeitlich unbegrenztes Demokonto anbieten, mit dem Sie den Einstieg in die Tradingwelt ohne Probleme schaffen, sich mit der Handelsoberfläche und allen dazugehörigen Leistungen vertraut machen können. Sie müssen mit den Funktionen (Backset, Programmierung) zurechtkommen. Als Einsteiger lernen Sie ohne Risiko eines Kapitalverlustes den Devisenmarkt und die damit verbundenen Handelsstrategien kennen. Neben dem Preis-Leistungsverhältnis ist das wichtigste Kriterium die Handelsplattform, denn mit ihr steht und fällt ein gut ausgeführter Devisenhandel. Die Trader müssen mit dem Design, dem Aufbau und den Funktionen gut zurechtkommen. Die Handelsplattform muss also einfach zu verstehen sein, aber dennoch leistungsstark sein. Um die Handelsplattform einem praktischen „Stresstest“ zu unterziehen, sollten Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen, ein Demokonto zu eröffnen. Auf diesem Konto handeln sie nicht mit echtem Geld, also ohne eigenen Kapitaleinsatz, dafür mit „virtuellem Spielgeld“. Auf diese Weise lernen Sie alle Funktionen und Leistungen des Brokers praxisnah kennen und machen sich gleichzeitig mit dem Devisenmarkt und verschiedenen Handelsstrategien vertraut. Achten Sie auch darauf, ob eine mobile Variante für den Handel zur Verfügung steht. Auf diese Weise können Sie ortsunabhängig jederzeit auf die Plattform zugreifen. Als Fortgeschrittener und Profi haben Sie zudem die Gelegenheit, neue Handelsstrategien zu erlernen und diese stetig zu verfeinern. Das Demokonto muss Echtzeitkurse anbieten, das heißt, Sie handeln mit dem „virtuellen Spielgeld“ unter Echtzeitbedingungen wie die Trader mit einem Livekonto. Das Demokonto bildet den Finanzmarkt demzufolge 1:1 ab, denn die Neueinsteiger sollen so real wie möglich handeln.

Manche Broker manipulieren ihr Demokonto, indem sie die hauseigenen Spreads nicht berücksichtigen oder diese zu eng setzen. Das Ergebnis sind unrealistische Kurse, die der Wirklichkeit nicht standhalten. Um dies zu garantieren, muss das Demokonto News und Analysen bereitstellen, auch Analyse-Tools sind wichtig. Das Guthaben wird durch den Broker zur Verfügung gestellt. Die meisten Broker stellen die Nutzung des Demo-Kontos so lange zur Verfügung, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Manche Broker laden dieses Guthaben immer wieder auf.

Warum sind der Sitz und die Regulierung eines Brokers durch eine Aufsichtsbehörde und die Einlagensicherung so wichtig?

Eine Regulierung durch eine renommierte Finanzaufsichtsbehörde spricht auf jeden Fall für die Seriosität des Brokers. Deutsche Anbieter unterliegen der Regulierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Durch diese Behörde erhalten deutsche Broker ihre Lizensierung. Viele international agierende Broker wählen ihren Stammsitz in Großbritannien und werden damit durch die britische FSCF (Financial Servises Compensation Scheme) in London reguliert. Mit einem Unternehmenssitz in Großbritannien oder Deutschland stehen die Broker für Sicherheit und Seriosität, weil sie sich freiwillig der Regulierung durch diese strengen Aufsichtsbehörden unterwerfen. Die meisten international agierenden Broker garantieren ihren Kunden eine Einlagensicherung in Höhe von 50.000 GBP pro Kunde, in Deutschland greift die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Kunde. Diese Einlagensicherung greift immer dann, wenn der Broker nicht mehr zahlungsfähig ist. Mit dieser Regulierung werden die Kundengelder zudem getrennt vom Firmenvermögen des Brokers auf segregierten Konten verwahrt. Sollte der Broker zahlungsunfähig werden und in die Insolvenz gehen, verbleiben die Kundengelder im Sondereigentum der Anleger und fallen nicht der Konkursmasse anheim.

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