Euro weiterhin stark unter Druck

Immer noch wird der Euro von der Finanzkrise in Griechenland belastet. Das zeigte sich auch bei den Investoren, die größere Risiken vermieden. Ursache hierfür ist jedoch nicht nur das Finanzdebakel Griechenlands, sondern auch das stagnierende Wirtschaftswachstum in Deutschland und anderen Industriestaaten. So erreichte der Euro am gestrigen Börsenschluss eine Marke von 1,4382 USD.
Nach Aussagen von Dominique Strauss-Kahn, Chef des internationalen Währungsfonds (IWF), könnte eine zweite Rezession in den Industrieländern ausgelöst werden, wenn Notenbanken und Regierungen die Konjunkturhilfen frühzeitig beenden. So sollten erst wenn Konsum und Beschäftigung wieder ansteige, die finanziellen Stützen abgebaut werden.
Auch die Analysten der Commerzbank sind sich sicher, dass der Aufwärtstrend des Euros, den die Währung Ende des letzten Jahres verzeichnen konnte, nun nicht mehr fortführen wird. Ursache sei nach Ansicht der Experten der Commerzbank die desolate Situation Griechenlands. Denn Investoren würden sich nun auf andere Länder stützen, die die Gemeinschaftswährung verwenden.
Ebenso der Währungsstratege Rob Minikin ist der Meinung, dass Griechenland auf den Euro einen Schatten wirft. Zudem rechnet er damit, dass sich der Euro in den kommenden Wochen spürbar abwertet.
Hingegen konnte der Yen trotz Aussage des Finanzministers Naoto Kan einen leichten Anstieg gegenüber Euro und Dollar verzeichnen. Des weiteren versprach Japans Notenbankgouverneur Masaaki Shirakawa, dass sie den Kampf gegen die Deflation weiter fortführen würden und die wirtschaftliche Erholung unterstützen.
Eindeutiger Gewinner am gestrigen Montag war der Pfund Sterling, der zum Euro auf 87,82 Pence stieg und  damit das höchste Ergebnis seit vier Monaten erreichte. Auch zum Dollar konnte sich die Währung behaupten. Grund dafür waren die positiven Daten des Immobilienmarktes.

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