Euro stabil – Gold Kurs rückläufig

Goldbarren Preis

Goldkurs sinkt am Markt - GüntherRichter/pixelio

Am gestrigen Montag konnte sich der Euro bei einer Marke von 1,29 US-Dollar halten. Grund für die durchaus positiven Daten sehen Experten in den verbesserten Konjunkturzahlen in der Eurozone und insbesondere im aussichtsreichen Ifo-Geschäftsklimaindex. Somit konnte sich der Euro wieder leicht erholen. Noch vor wenigen Wochen erreichte der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung kritische Rekordtiefe.

So war es nicht verwunderlich, dass Anfang Juli man die Sorge am Devisenmarkt deutlich ansehen konnte. Der Fall des Euros war ebenso ersichtlich und so flüchteten viele Anleger zu anderen Währungen wie beispielsweise zum Franken. Alleine Ende Mai wurden 1,5 Millionen Euro in Franken umgetauscht. Die Online Bank Comdirect verzeichnete ein Volumenanstieg des angebotenen Fremdwährungskontos um 50 Prozent. Doch nach Aussagen von Experten sei der Franken viel zu klein, um als Reservewährung zu fungieren. Und das ist bereits jetzt schon zu sehen. Denn in den letzten beiden Juniwochen stieg der Franken gegenüber dem Euro Kurs um sechs Prozent und das ist kurzfristig einfach überteuert.

Daher rechnet man nun, dass die Schweizer Nationalbank nun zu drastischen Maßnahmen greifen könnte, um den Franken nicht zu überhitzen. Erst kürzlich kaufte die SNB in Euro ein, hörte damit aber wieder auf. Vor allem um die exportlastige Industrie der Schweiz macht man sich Sorgen. Denn steigt der Wert der Währung kann das zu Millionenverlusten führen.

Der Franken ist derzeit zu vergleichen mit Gold und gilt als sicherer Hafen. Doch auch das könnte sich bald ändern, da der Gold Kurs im leichten Fall beziehungsweise stagniert. So konnte er bereits am Freitag zum Wochenhandelsschluss nicht mehr an die Marke von 1.200 USD anknüpfen und blieb am heutigen Morgen bei 1.193 USD stehen. Auch in Euro gibt es kaum große Sprünge zu verzeichnen. So kostete eine Feinunze 922 Euro. Schaut man sich die CFTC Daten einmal an, dann erkennt man, dass Anleger sich immer mehr vom Gold abwenden. Alleine in der dritten Woche des Juli wurden die Netto Long Positionen um ganze 18 Prozent abgebaut und das nicht zum ersten mal. Bereits das vierte Mal in Folge ist solch ein Rücklauf zu verzeichnen. Zwar gibt es den selbigen Rückgang auch beim Silber, jedoch bleibt das Edelmetall weiterhin eine kostengünstige Alternative zum Gold.

Ganz anders sieht es da bei den Industriemetallen aus, welche durch einen festeren Aktienmarkt und dem leichten Aufschwung des Euros stabil blieben.

Ebenso kann das Rohöl einen leichten Aufschwung melden. So kostete ein Barrel der US-Sorte WTI für die Auslieferung im September am heutigen Tag 79,01 USD. Damit steigerte sich der Kurs um drei Cent gegenüber dem Vortag. Grund für die leichte Erholung sieht man in den Spekulationen um einen Rückgang der US-Rohölbestände. Das liegt auch am Tropensturm Bonnie der bis vor kurzem im Golf von Mexico tobte. Nun befürchten Anleger weitere Stürme und damit gleichzeitig Transport- und Lieferschwierigkeiten.

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