Einführung in den Forexhandel

Unter dem Begriff Forex Handel versteht man das Handeln von Devisen (z.B. Währungspaare). Gerne wird hierfür auch der englische Begriff „Forex Trading“ oder auch FX Trading verwendet. Gehandelt werden immer Währungspaare. Das bedeutet, dass eine Währung für eine andere gekauft wird. Die beliebtesten Devisenpaare sind dabei der amerikanische Dollar, der Euro, der japanische Yen, das britische Pfund, die Schweizer Franken sowie der kanadische als auch der australische Dollar.

Der weltweite Forex Markt

Der Forexhandel ist weltweit verbreitet und erfreut sich vor allem in den USA und in einigen asiatischen Ländern großer Beliebtheit. Auch in Europa interessieren sich immer mehr Menschen für diese spannende und lukrative Anlagestrategie. Der Forexhandel stellt eine gute Alternative zum klassischen Aktienhandel dar.
Die Chancen auf Vermögensaufbau stehen gut, sofern man sich mit der Materie auskennt. Von Day Trading bis hin zu langfristig angelegten Spekulationen gibt es eine Vielzahl von Strategien, die genutzt werden können. Die ausgewählte Strategie hängt dabei immer von der eigenen Risikobereitschaft und den persönlichen Erfahrungen ab.
Um Forexhandel betreiben und an den internationalen Währungsmärkten agieren zu können, ist ein Konto bei einem Forexbroker erforderlich. Viele Broker bieten Einsteigern auch ein kostenloses Demokonto an, bei dem mit virtuellem Geld unter realen Bedingungen Strategien ausgetestet werden können. Broker Tests sind daher für neue FX Traider sehr hilfreich um Forex Trading Strategies auszuführen.

Devisen handeln mit Brokern

Die jeweiligen Devisenkurse notieren immer unter separaten Kauf- und Verkaufkursen. Der Kurs, zu dem eine Währung gekauft werden kann, wird als „Ask“ bezeichnet. Der Verkaufskurs hingegen ist unter dem Begriff „Bid“ zu finden. Der Kaufkurs liegt immer ein wenig höher als der Verkaufskurs, der Unterschied zwischen den beiden Kursen wird in Pips ausgedrückt. Pips bezeichnen die Werte der vierten Nachkommastelle eines Devisenkurses. Wenn zum Beispiel für einen Euro soeben noch 1,3500 US-Dollar bezahlt werden mussten und der Kurs nun bei 1,3504 US-Dollar steht, so hat sich der Kurs um 4 Pips geändert.
Die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs ist der Gewinn des Vermittlers bzw. Brokers. Die Spanne wird im Fachjargon auch als „Spread“ bezeichnet. Außer dem Spread existieren beim Forex Handel keine weiteren Handelsgebühren. Um Gewinne zu machen, muss also zumindest der Spread verdient werden, wenn eine Währungstransaktion erfolgt.

Der Devisenhandel am Forex Markt

Wie der Handel mit Devisen (Währungen z.B. US-Dollar und Euro) am Forex Markt funktioniert.

Anfangs fällt es vielen Anlegern noch schwer, die Devisenkurse richtig am Forex Markt zu lesen. Dabei ist dies gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick erscheint: Währungskurse werden immer in der Form „Währung 1 / Währung 2“ notiert. Währung 1 ist dabei immer die niedrigere Währung und beträgt immer 1. Dies bedeutet also, dass Währung 2 angibt, wie viel man für eine Einheit von Währung 1 erhält. Bei Kursbewegungen gilt generell, dass die erst genannte Währung dann teurer wird, wenn der Preis dafür steigt.
Doch woran liegt es eigentlich, dass sich Währungskurse ständig ändern? Dies hat mehrere Ursachen. Zum Einen bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis einer Währung, zum anderen sind auch wirtschaftliche Faktoren ausschlaggebend für den Währungskurs, wie beispielsweise die Inflationsrate oder das allgemeine Zinsniveau.

Forex Trading ist an Wochentagen rund um die Uhr (meist 24 Stunden, abhängig vom Forex Broker) möglich. Aus diesem Grund kann man als Anleger schnell auf Ereignisse oder Signale reagieren. Der Währungsmarkt ist immer in Bewegung!

Besonders attraktiv wird der Forexhandel durch den Einsatz so genannter „Hebel“. Ein Hebel von 1:300 beispielsweise bewirkt, dass der Anleger mit nur 100 US-Dollar Einsatz mit dem 300-fachen Wert spekulieren kann – in diesem Falle also mit 30.000 US-Dollar. Das Kapital, das hierfür als Sicherheitsleistung hinterlegt werden muss, wird als „margin“ bezeichnet. Der Gewinn oder Verlust kann mit Einsatz eines Hebels dann entsprechend 300-mal so hoch ausfallen als ohne Margin. Doch hierbei gilt: Hohe Chancen sind stets auch mit hohen Risiken verbunden. Einsteigern ist es daher empfohlen, auf höhere Sicherheitsleistungen (Margins) zu setzen, wie beispielsweise 10 oder 5 Prozent.

Die richtige Forex Strategie führt zum Gewinn!

Um auf dem Forexmarkt Gewinne zu erzielen, ist es wichtig, die richtige Strategie zu verfolgen. Neben der Fundamental-Analyse eignet sich beim Devisenhandel vor allem die technische Analyse, um das Gespür für den gewinnbringenden Handel zu bekommen.
Die technische Analyse zielt vor allem auf die Beobachtung kurzfristiger Marktdaten ab. Preis und Volumenberechnungen werden hier genauso mit einbezogen wie die Auswertung kurz- bis mittelfristiger Schwankungen im Chartverlauf.
Es gibt jedoch kein Geheimrezept für die Analyse. Jeder Anleger setzt verschiedene Möglichkeiten ein, um die aktuelle Marktlage zu bestimmen. Ein Teil setzt nur auf bestimmte Techniken, während ein anderer Teil alle gängigen Methoden in seine Überlegungen einbezieht. Schlussendlich ist auch die aktuelle Marktlage zusätzlich ausschlaggebend dafür, welche Analysemethode am Sinnvollsten erscheint.

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