Die Nasenlänge voraus? – Externe Broker-Software für Privatanleger

Teletrader Software AG – Bildquelle:teletrader.com

Erfolgreich zu traden ist nicht zuletzt eine Frage der Information – nur wer über ausreichend Daten verfügt, und diese auch zu interpretieren weiß, hat im Devisenhandel die Nase vorn. Trading-Plattformen bieten ihren Nutzern bereits recht gute Angebote, zahlreiche Analyse-Tools und die neuesten Informationen. Besonders Unternehmen wie CMC Markets oder FXCM, die jüngst ihre Präsenz auf dem deutschen Markt wesentlich deutlicher sichtbar gemacht haben, investieren kräftig in Softwarelösungen und in den Ausbau ihrer Trading-Plattformen. Man sieht darin, dessen ist man sich sicher, einen wesentlichen Faktor für den Erfolg am heiß umkämpften Forex-Markt. Nur wer den Nutzern hochwertige Tools zum Traden und – wie im Falle von FXCM – auch eine entsprechend qualitativ hochwertige Orderabwicklung anbieten könne, werde letzten Endes das Rennen machen, und auch die Heavy-Trader, die regelmäßig große Umsätze traden, an sich binden können. Auf diese Art und Weise findet sündhaft teure Profi-Software über Webapplikationen auf den Trading-Plattformen auch ihren Weg zu den kleinen Privatanlegern.

Die Frage, ob durch den Einsatz von externer Software noch etwas zu gewinnen ist, stellt sich damit also durchaus zu Recht – kann aber jedenfalls so nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet werden.

Der mithin bekannteste Hersteller von Trading-Software ist die österreichische Teletrader AG, die auch Banken, Börsen und Broker softwaremäßig ausrüstet. Das Unternehmensmotto lässt – natürlich – jeden Trader aufhorchen: „One Step ahead of the Market“. Wer würde sich das nicht wünschen.

Ein kurzer Test der Software zeigt, dass die Produkte von Teletrader in gewissem Rahmen durchaus das Potenzial besitzen, dieses Versprechen zu erfüllen: besonders die intuitive Bedienbarkeit und die ausgezeichnete Übersicht trotz einer wirklich überbordenden Zahl von Analysefunktionen und Indikatoren für alle Märkte verschafft einem ohne Frage die Möglichkeiten, Großes zu leisten. Die Webapplikationen der Plattformen können hier jedenfalls bei weitem nicht mehr mithalten. Einen besonderen Schritt im Sinne der Verwirklichung des so wohl klingenden Leitgedankens stellen die mobilen Applikationen für Handy und PDA dar. Man hat unterwegs wirklich auf alle Daten und Informationen übersichtlich Zugriff – es ist praktisch unmöglich, dass einem – selbst unterwegs – noch irgendetwas entgeht.

Die vor allem für Privatanwender ausgelegte Version „Professional LT“ kostet bei Teletrader in ihrer Basisversion 30 Euro pro Monat, bietet aber nur zeitversetzte Kursdaten an – wer auf Echtzeitdaten Zugriff haben möchte, muss auf die mit 85 Euro im Monat schon wesentlich teurere Version RT (für Realtime) zurückgreifen. Zusätzliche Module, die man vielleicht noch nutzen möchte, können den Preis dann darüber hinaus noch in die Höhe treiben. Speziell für den Forex-Handel wurde von Teletrader die Version FX entworfen, die monatlich mit 59 Euro zu Buche schlägt.

Installation und Bedienung aller Versionen sind – vor allem im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit der Software – erfrischend einfach. Zumindest einen Hauch von Technik-Begeisterung muss man aber dennoch mitbringen, um mit der Software auch wirklich vergnügt zu arbeiten. Und ein wirkliches Interesse an den nationalen und internationalen Finanzmärkten ist natürlich vorausgesetzt.

Vor dem Kauf der Software sollte man sich auf jeden Fall auch noch einmal eingehend mit den Märkten, auf denen man traden möchte, und dem eigenen Bedarf auseinandergesetzt haben. Eine Rolle spielt auch, ob man vor allem „intra-day“ traden möchte, oder einen mittelfristigen, oder längeren Anlagehorizont verfolgt – auch das ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der entsprechenden Software-Version.

Zusammenfassend lässt sich jedenfalls sagen, dass man durch die eindeutige technische Überlegenheit mit externer Software durchaus einen gewissen Vorteil gegenüber den Applikationen der Trading-Plattformen hat – ob das aber damit in der Folge aber auch tatsächlich automatisch in jedem Fall zu höheren oder häufigeren Gewinnen führt, mag dahingestellt bleiben.

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