Deyen Sharma tritt von seiner Chef-Position bei Standard & Poor’s zurück

Bildquelle: Kurt F. Dominik pixelio.de

Deyen Sharma, Chef von Standard & Poor’s tritt zurück und macht den Weg für Douglas Peterson frei. Hintergrund soll ein Streit beim Mutterkonzern McGraw-Hill sein und nicht, wie vermutet, der enorme Druck, der die Finanzwelt und die internationale Politik derzeit auf Ratingagenturen ausübt.

Doch eine wirkliche Erklärung zum Ausscheiden des Noch-Chefs von Standard & Poor’s gab der Mutterkonzern offiziel nicht. Lediglich wurde mitgeteilt, dass Sharma neue Herausforderungen sucht und zum Jahresende von seinem Posten zurücktritt. Natürlich gibt es auch Vermutungen für den Rücktritt. So soll der Konflikt zwei neuer Großaktionäre von McGraw-Hill die Ursache für das Zurücktreten des Managers sein. Allerdings ist auch diesbezüglich nichts offiziell bestätigt.

Trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass die Diskussionen über die Sinnhaftigkeit von Ratingagenturen auch zum Rücktritt beigetragen haben könnten. Seit der Finanzkrise stehen neben Standard & Poor’s auch Moody’s und Fitch massiv unter Druck. Unter anderem wird den Ratingagenturen vorgeworfen, sie würden in Zeiten der Wirtschaftskrise zu lange Bestnoten für Wertpapiere aufrecht halten und hoch riskante Immobiliengeschäfte damit unterstützen. Auf der anderen Seite wurde Standard & Poor’s gleichzeitig für seine Herabstufung der USA massiv kritisiert.

Aber trotz aller Kritik bleibt der Mutterkonzern ein erfolgreiches Unternehmen mit hohen Gewinn. Den neu dazugekommenen Großaktionären allerdings passte die derzeitige Struktur des Unternehmens nicht und forderten Veränderungen. Nun könnten die gegenwärtig vier getrennten Sparten des Mutterkonzern zu einem einzigen Bereich schmelzen und nach Prognosen einiger Experten könnte sich dadurch der Wert des Unternehmens um ein Vielfaches steigern. Die Zusammenkunft wird wohl nun aber der neue Chef von Standard & Poor’s mitangerieren.

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One thought on “Deyen Sharma tritt von seiner Chef-Position bei Standard & Poor’s zurück

  1. Maxi

    Bestimmt hat da jemand aus der Regierung druck gemacht. Die Regierung würde die Ratingagenturen derzeit lieber auflösen, damit die nicht noch zusätzlich die Kosten für Ihre Anleihen in die Höhe treiben.

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