Forex Geschichte

Die Geschichte des Devisenhandels

Wie sich die Forex-Geschichte am Weltmarkt entwickelte

Wie sich die Forex-Geschichte am Weltmarkt entwickelte

Bereits vor Jahrtausenden wurde in der Welt mit Geld gehandelt – so weit reicht die Geschichte des Forexhandels im Prinzip schon zurück. Im Mittelalter schließlich wurden Banknoten in zahlreichen Ländern eingeführt, um den Zahlungsverkehr unter den Händlern zu vereinfachen.
Der Devisenmarkt, wie er heute bekannt ist, ist seit den 30-er Jahren aktiv. Damals war die britische Hauptstadt London Dreh- und Angelpunkt des Welthandeln, und das Britische Pfund zählte als Basiswährung. Erst im Zweiten Weltkrieg wurden die Verhältnisse auf den Kopf gestellt – die britische Währung erlitt schwere Verluste, und die USA stattdessen wurde mit dem Dollar zur führenden Nation auf dem Devisenmarkt.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kamen in der Stadt Bretton Vertreter aus 45 Ländern der Welt zusammen, um die internationalen Wirtschaftsverhältnisse neu zu ordnen. Ziel war es, für die Wirtschaftsmärkte eine neue solide Basis zu schaffen. Das Abkommen von Bretton machte den Dollar zur globalen Währung. Sie wurde an den Preis von Gold gebunden, und alle anderen Währungen orientierten sich demnach am Dollar.
Bis heute ist der US-Dollar die Grundlage für die meisten Handelsgeschäfte an der Forex.

Die Entstehung des Internationalen Währungsfonds

Ein weiterer Meilenstein durch das Abkommen von Bretton war die Einrichtung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der dazu dienen sollte, Entwicklungsländern wirtschaftlich unter die Arme zu greifen. Dadurch sollte das Gleichgewicht im globalen Handel erhalten bleiben. Bis heute ist der Fonds eine stabile Unterstützung für wirtschaftlich schwache Länder, um deren Wachstum voranzutreiben.

Das Abkommen von Bretton brachte allerdings trotz aller Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg. Weder in Europa noch in Japan konnten die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessert oder nachhaltig stabilisiert werden. So kamen 1971 abermals Vertreter aus den 10 bedeutendsten Ländern des IWF zusammen, um das Smithsonian-Abkommen zu unterzeichnen. Damit wurde in Kraft gesetzt, dass der Dollar nicht länger als Orientierung für andere Länder diente und an Gold gebunden war. Damit wurde die Grundlage für den bis heute tonangebenden variablen Wechselkurs geschaffen. Das Smithsonian-Abkommen war damit die Basis für den heutigen Devisen-Handel und einen freien Handelsmarkt.

Ein Jahr später beschlossen Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Italien, Belgien und Luxemburg, ihre Währungen zu einem gemeinsamen Float zu verhelfen. So sollte eine Abhängigkeit der einzelnen europäischen Währungen vom US-Dollar vermieden werden.

Die Wechselkurse orientieren sich seit dem Smithsonian-Abkommen maßgeblich an Angebot und Nachfrage. Je stärker eine Währung nachgefragt wird, umso mehr steigt der Preis. Andernfalls – wenn die Nachfrage für eine Währung sinkt – sinkt auch der Preis.
Weitere Faktoren, die die Devisenkurse beeinflussen, sind politische Ereignisse und wirtschaftliche Faktoren wie Bruttosozialprodukt, die Arbeitslosenzahlen und nicht zuletzt auch die Zinsen eines Landes.

Jede Währung wird heute gegenüber anderen Devisen völlig frei gehandelt. Nur in Notfällen springen die Zentralbanken der Länder ein, um einen Einfluss auf die Währungskurse zu nehmen.

Weitere Informationen zum Devisenhandel im Wiki über Devisen Link.

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