Dax erreicht wieder Jahreshoch

Heute stehen wichtige Entscheidungen an un die Anleger trauen sich kaum aus der Deckung. Der Schwerpunkt liegt heute bei den Firmenbilanzen und einen weitern Kurs der US-Notenbank was die Geldpolitk der USA betrifft. Trotzdem kletterte der Dax um weitere 0,3 Prozent auf 6.670 Zähler und markiert damit ein neues Jahreshoch.

Die Anleger trauen sich heute nicht große Sprünge zu machen, da eine weitere Lockerung der Geldpolitik von der US-Notenbank erwartet wird.  Somit richten sich alle Augen auf die Fed, die heute Abend gegen 19:15 Uhr (MEZ) durch Notenbankchef Ben Bernanke die Entscheidung bekannt geben wird.  Durch diese Entscheidung nutzen auch die guten Zahlen der Unternehmen nichts, da die Anleger heute kein Risiko eingehen möchten. Auch wenn die Investoren die Schlappe von US-Präsident Barack Obama schnell abgehakt haben, da das Ergebnis keine Überraschung war.

Weitere Anleihekäufe werden erwartet

Zu erwarten ist, dass die Fed weiter Anleihekäufe beschließt und damit die Wirtschaft stützt. Noch ist aber nicht bekannt wie viel sie kaufen wird. Es sind Zweifel aufgekommen wie stark die Notenbank tatsächlich aufs Gas tritt, da die Konjunkturdaten doch besser ausfielen wie erwartet. Um die Kritiker beruhigen zu können und Marktteilnehmer nicht zu enttäuschen, besteht die Möglichkeit flexibel zu bleiben und das Volumen nicht zu fixieren und keinen zeitlichen Rahmen anzugeben.

Börsennotierte Konzerne lassen die Krise hinter sich

Anders in Deutschland, hier haben große börsennotierte Konzerne die Krise hinter sich gelassen und sind wieder auf Erfolgskurs im dritten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum könnte sich ihr Gewinn sogar verdoppelt haben. Laut dpa-Berechnung legten die Umsätze von 14 der 30 Leitindex Dax notierten Unternehmen durchschnittlich 21 Prozent zu. Weltweit dagegen wurden von den Unternehmen nur ein kleines Plus von etwa drei Prozent verzeichnet. Dafür explodierten die Ergebnisse nach Steuer von den 14 Konzernen um 103 Prozent. Auch musste nur die Deutsche Bank einen Rückgang des Gewinns verzeichnen. Selbst bei den Umsätzen gab es keine Besonderheiten. Der Autobauer BMW konnte den stärksten Zuwachs der Erlöse mit 36 Prozent melden und beim Handelskonzern Metro fiel das Plus am kleinsten aus, etwa fünf Prozent. Noch bis zum 30. November dauert die Berichtssaison und dann stellt der Stahlkonzern Thyssen Kurpp die Jahreszahlen seines Geschäftsjahres 2009/2010 vor.

Anleger setzen auf solide Zahlen

Obwohl der BMW-Konzern im dritten Quartal die Prognosen erhöhte und einen Rekordgewinn einfuhr, trennten sie die Anleger von den BMW-Aktien. Die Anleger möchten solide Zahlen und da BMW nur die hohen Markterwartungen erreichte und in den Kursen schon zu sehen war, dass die Prognose angehoben wurde, reichte dies den Anlegern nicht. Daher gaben die Titel um 0,6 Prozent nach. Dagegen legte Volkswagen zu und notierte ganze 1,6 Prozent im Plus. Angesichts der BMW-Zahlen schichten die Anleger hier wohl um äußerte sich ein Händler. Der Dax wurde von Aktien des Baustoffkonzerns Heidelberg Cement mit einem Plus von 3,8 Prozent angeführt und Börsianer meinten, dass in diesem Sektor noch Nachholbedarf nötig wäre, da Heidelberg Cement gut 24 Prozent seit Beginn des Jahres verloren hätte.  Die Aktien hatten wegen Gerüchten über Gewinnwarnung heftig unter Druck gestanden und nun will der Konzern am Donnerstag die Zahlen vorlegen.

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